Die Schlattwaldteufel (links) und der Salzstetter Hofstaat (rechts) war natürlich auch mit von der Partie. Foto: Schwarzwälder-Bote

Bei Kinderumzug und -fasnet in Salzstetten stehen die Kleinen im Mittelpunkt

Von Jessica Kneißler Waldachtal-Salzstetten. Mit ihren Puscheln waren sie vorne mit dabei: Neben den Mädchen der Tanzgarde bereicherten auch kleine Hexen und andere Nachwuchs-Narren den Salzstetter Kinderumzug.Wie schon am Rosenmontag meinte es die Sonne gestern besonders gut mit den Narren und Zuschauern beim Kinderumzug in Salzstetten. Schon bei der Aufstellung entledigten sich einige der überflüssigen Jacken und die größeren Narren gönnten sich das ein oder andere Bierchen in der Sonne.

Auch wenn sich die Strapazen einer langen Fasnet bemerkbar machen und die Zuschauer sich an diesem Wochennachmittag in eher kleinen Grüppchen am Straßen- rand aufgestellt hatten – große wie kleine Vertreter der Narrenzunft Salzstetten wie auch die kleinen "Reingeschmeckten" im Umzug waren auch diesmal wieder ganz bei der Sache: Die Tuders ließen Trommeln und Trompeten durch den Ort schallen, die Hexen ließen ihren Kessel rauchen und bauten ihre Pyramiden.

Die vier Mädels der Tanzgarde, die beim Umzug leider nur in halber Besetzung teilnehmen konnte, legten sich ebenfalls ins Zeug und formierten sich zur kleinen Garde. Mit dabei waren Sarah, Selina und zwei Jessicas: "Klar macht das Spaß", sagen die vier Acht- bis Neunjährigen. Und ganz professionell sehen sie auch schon aus.

Am Straßenrand baldowerten die kleinen Zuschauer, als Cowboy, Prinzessin, Polizist oder Sträfling verkleidet, die strategisch besten Stellen zum Süßigkeiten-Fangen aus. Davon gab es dann auch reichlich. Der Zug bewegte sich Richtung Gemeindehaus, wo im Anschluss die Kinderfasnet stieg. Neben Tanz und Musik war als weiterer Höhepunkt ein Schokokuss-Wettessen geplant – auch wenn die Schminke dann dahin ist: Die Kleinen wie die Großen freuen sich schon wieder auf das nächste Jahr.

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