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Waldachtal Nachrichtensendung aus dem Heiligen Land

Von
Jugendreferent Jonathan Stibor visualisiert die Lebensreise am Flip-Chart und erzählt von der Liebe Gottes. Foto: Schwarzwälder Bote

Zuerst lief die "Nachrichtensendung aus dem Heiligen Land" über die Leinwand und Kinder inszenierten ein modernes Krippenspiel auf der Bühne, dann gab es Saitenwürstchen und Crêpes beim gemütlichen Zusammensein. Auf diesen Nenner ließ sich die Weihnachts- und Jahresfeier der Liebenzeller Gemeinschaft Waldachtal mit EC-Jugend bringen.

Waldachtal-Hörschweiler/-Tumlingen. 120 Christen, darunter zahlreiche junge Familien, beteiligten sich an der Feier im Gemeinschaftshaus in Hörschweiler. Gebannt verfolgten sie, wie der Nachrichtensender zwischen Bethlehem und Waldachtal umschaltete. Einmal inszenierten Kinder live auf der Bühne die biblische Weihnachtsgeschichte aus dem Land, das andere Mal flimmerten Videoclips vor den Augen, welche allesamt in Waldachtal gedreht wurden.

Als Nachrichtensprecherinnen moderierten Jana Wolf und Franziska Kübler die spannende Sendung "Gute Nachrichten aus dem Heiligen Land – Jerusalem Spezial". Als Akteure im zeitgemäßen Krippenspiel traten die Mädchen der Jungschar auf. Ein Journalist aus einer Reisegesellschaft bleibt staunend vor dem Stall in Bethlehem stehen uns sagt: "Dieses Kind ist etwas ganz Besonderes. Mir fehlen die Worte; das muss man selbst erleben." Und dann: "So etwas habe ich noch nie erlebt: Der ganze Ort strahlt Frieden aus."

In Filmrollen schlüpften die Kinder der Kinderstunde und die Bubenjungschar. Daniel Fischer und Sebastian Wolf fingen die Szenen mit ihren Videokameras ein. Die passenden Texte zu den Videoclips steuerten Harald Rieger, Michael Seeger und Diakonin Ellen Schopf bei. Die Waldachtaler Mini-Reporter berichteten live von der Haupthandelsstraße zwischen Jericho und Jerusalem und interviewen Menschen, die sich auf den Weg machen zu einer Volkszählung.

Die Band mit Anna-Lena Müller (Keyboard), Simon Hauser (Gitarre), Alin Kübler (Gesang) und Alena Seeger (Gesang) umrahmten die Feier mit weihnachtlichen Liedern. Karin Fischer organisierte Spiele für die junge Generation.

Den Kommentar zur Sondersendung der Geschehnisse in Israel, sprach Jugendreferent Jonathan Stibor, der inzwischen 100 Tage im Dienst bei der Liebenzeller Gemeinschaft in Waldachtal und Haiterbach ist. Anhand von Flip-Chart und verblüffender Zauberschrift veranschaulichte er seine Thesen über den Report. Stibor sagte: "Frieden kann man nicht beschreiben, sondern man muss ihn erlebt haben."

Er meinte den Frieden, der durch Jesus Christus zu uns Menschen in die Welt gekommen sei und den das Kind ausgestrahlt habe. In einer Welt voll Macht, Geld und Aufmerksamkeit werbe das Kind im Stall von Bethlehem ganz unaufdringlich um die Herzen der Menschen. Der Jugendreferent betonte: "Gott wählt die schwächste Gestalt, einen Säugling. Es geht nicht um Publicity und um Gewinn maximieren." Gott nehme heutzutage leider nur eine Randfigur ein, denn wir seien viel zu sehr mit anderen Dingen im Alltag beschäftigt.

"Somit bleibt für Gott nur noch Platz im Stall unseres Lebens." Krankheiten, Leid, Naturkatastrophen und Tod würden Gott als Übeltäter in die Schuhe geschoben. Doch Gott sei ganz anders in diese Welt gekommen, als wir uns das vorstellen. "Gottes Wesen ist die Liebe und nicht Macht, Zorn oder Regelkontrolleur", erklärte der 27-Jährige. Gott habe bewusst kein Schloss und keine Kirche für sein Kommen gewählt, in die sich nur die gesellschaftliche Elite traue, sondern einen Ort, wo man keine besonderen Voraussetzungen mitbringen muss. "Ein Kind in einem Futterbehältnis für Tiere, so sieht Gottes Rettungsplan für die Welt aus. Na, dann aber gute Nacht", meinte Stibor.

Jeder habe seine Erfahrungen auf seiner Lebensreise gemacht. "Nicht immer ist die Reise unbeschwerlich verlaufen." Oftmals müsse man Versöhnung realisieren. Immer wieder sei er auf seiner persönlichen Lebensreise, so Jugendreferent Stibor, auf Leute getroffen, die einen Beweis von Gott wollten. "Aber, so funktioniert das nicht. Ich werde nur herausfinden, ob Gottes Zusagen stimmen, wenn ich es ausprobiere." Es komme nicht auf "meine persönliche Leistung" an, sondern das Vertrauen, dass "ich gehalten werde". "Bei Gott geht es um dich und deine persönliche Lebensgeschichte", hob der Prediger hervor. Er fragte: "Bist du dieses Weihnachten bereit, deine Sehnsucht nach Annahme und Geborgenheit von der Liebe Gottes ausfüllen zu lassen? Oder willst du die Sehnsucht in deinem Herzen nach diesem Frieden Gottes ein weiteres Jahr mit der weihnachtlichen Geschäftigkeit betäuben? Es ist deine Entscheidung!" Stibor betete mit der Gemeinschaft: "Jesus, erfülle mich mit deinem Frieden."

Weitere Informationen: Weitere Infos zu den Kinder- und Jugend-Angeboten: www.lgv-hoerschweiler.de.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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