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Waldachtal Nach 20 Absagen fragte er Gott nach seinem Plan

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Theologe Jonathan Stibor (27) ist neuer Jugendreferent in den Liebenzeller Gemeinschaften Hörschweiler/Tumlingen und Haiterbach. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Waldachtal/Haiterbach. Jonathan Stibor heißt der neue Jugendreferent, der die Nachfolge von Jugendpastor Ben Schöniger antritt. Der evangelische Theologe arbeitet seit 1. September als hauptamtlicher Mitarbeiter bei den Liebenzeller Gemeinschaften Hörschweiler-Tumlingen und Haiterbach.

Er übernimmt zu 60 Prozent die EC-Jugendarbeit "Entschieden für Christus" in Hörschweiler/Tumlingen und zu 40 Prozent in der Stadt Haiterbach. "Schwerpunkt meiner Arbeit sind Teenager und junge Erwachsene", sagt der 27-Jährige aus Wellendingen. Geplant ist eine Dienstzeit von zwei Jahren. "Ich kann mir auch drei oder vier Jahre vorstellen", öffnet er die Perspektive.

In der Liebenzeller Gemeinschaft in Waldachtal – im Bezirk Schopfloch – wird er schwerpunktmäßig predigen und Jugendliche begleiten und in Haiterbach "New Generation"-Gottesdienste mitgestalten. Neu aus Waldachtaler Sicht ist die Stellen-Splittung mit Haiterbach. Der neue Jugendreferent wohnt wie sein Vorgänger in der Dienstwohnung im Gemeinschaftshaus in Hörschweiler. Auf dem Herzen liegt dem jungen Theologen, Menschen zu rüsten: "Ich möchte sie befähigen, dass sie selbstständige Persönlichkeiten werden und in ihrem Glauben eigenständig werden." Wichtig ist ihm auch die Außenwirkung der Gemeinschaft, dass sie im Ort wahrgenommen wird. So will er bewusst Menschen einladen, Gott kennenzulernen. Dabei möchte er niemandem etwas überstülpen.

Stibor schwebt vor, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Waldachtal und Haiterbach für das Blutspenden zu aktivieren und geht selbst mit gutem Beispiel voran: "Das ist eine gute Möglichkeit, ganz pragmatisch seinen Mitmenschen zu dienen, ja zu helfen, zu lieben."

In Hamburg geboren

Geboren in Hamburg, ist er nördlich der Hansestadt in Henstedt-Ulzburg in Schleswig-Holstein mit vier jüngeren Geschwistern (drei Schwestern, ein Bruder) in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Die Familie war landeskirchlich geprägt. "Im Alter von acht bis zwölf Jahren hat mich die Pfadfinderarbeit beeinflusst", erzählt der junge Theologe. Aufgrund der beruflichen Veränderung seines Vaters nach Balingen engagierte er sich dann ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit am neuen Wohnort der Familie in Rosenfeld-Täbingen. Seinen Realschul-Abschluss machte er 2009 in Schömberg/Balingen. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Balingen. 2014 legte er das Abitur an der Wirtschafts-Oberschule am Feuersee in Stuttgart ab. Dabei ist bei ihm der Wunsch entstanden, ein Jahr für Gott zu investieren. Sein Weg führte ihn 2014/15 nach Marbella, Spanien, wo er im Rahmen des Impact-Programms für die Liebenzeller Mission in einem Kurzzeit-Einsatz arbeitete. Schon an der Oberschule wählte er als zweite Fremdsprache Spanisch. An der Costa del Sol umfasste sein Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit ein Spektrum von Evangelisationen über Fußball spielen bis zu Straßen-Musicals. "Eigentlich wollte ich Wirtschaftsingenieur studieren", berichtet er. Aber nach 20 Absagen habe er Gott nach seinem Plan gefragt. So studierte er Theologie von September 2015 bis August 2019 in Bad Liebenzell und schloss das Studium als Bachelor of Art in evangelischer Theologie ab. Seit seiner Zeit im Raum Balingen mit Wellendingen als letzten Wohnort hat sich der gebürtige Hamburger in den schwäbischen Dialekt "eingelebt". Zu seinen Steckenpferden zählt er Fußball spielen und Fahrrad fahren. Und: "Ich koche auch ganz gern." Mit dem Zweirad hat er schon die nähere Umgebung seines neuen Wirkungskreises erkundet.

Beim Gottesdienst am Sonntag, 29. September, um 17.30 Uhr im Gemeinschaftshaus in Hörschweiler wird sich Stibor vorstellen und offiziell in seine Aufgabe eingeführt. Pfarrer Hartmut Schmid, Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes, wird die Predigt halten und die Einsetzung vornehmen.

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