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Waldachtal Kirchenaustritte bleiben weiter konstant

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916 Gemeindemitglieder zählt die katholische St. Agatha-Kirchengemeinde Salzstetten zum Jahreswechsel 2020/2021. Fünf Kinder wurden im vergangenen Jahr in dem neugotischen Gotteshaus von 1894 getauft. Von neun Katholiken musste sich die Gemeinde verabschieden.Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Die Zahl der Katholiken in Salzstetten geht weiter zurück. Zum Jahres-Ultimo waren im Corona-Jahr 2020 im Pfarrbüro 916 Gemeindemitglieder registriert, 17 weniger wie im Jahr 2019.

Waldachtal-Salzstetten/Heiligenbronn. Zum Vergleich: 2019 zählte die katholische St. Agatha-Gemeinde noch 933 Personen und 2018 belief sich die Zahl der Gemeindemitglieder auf 973. Zum Jahreswechsel 2015/2016 waren immerhin noch 1010 Gemeindemitglieder eingetragen. Einst lebten einmal über 1200 Katholiken in Salzstetten.

Mit zwölf ist die Zahl der Kirchenaustritte konstant geblieben. So viele waren es auch im Vergleichsjahr 2019. Neuzugänge sind keine zu verzeichnen gewesen. Insgesamt gab es mehr Sterbefälle (neun) als Taufen (acht). Insgesamt halten sich die Wiegen und Urnen also fast die Waage.

Fünf Kinder haben in der 126 Jahre alten St. Agatha-Kirche in Salzstetten das Sakrament der Taufe empfangen (Vergleichsjahr 2019: fünf): Anton Wehle, Laura Luger, Moses Lehmann, Tom Solomaier, Aurelia De Jesus Paixao.

Zwei Paare trauten sich

In der katholischen Wallfahrtskirche in Heiligenbronn, die zur Kirchengemeinde Salzstetten gehört, erlebten im vergangenen Jahr drei Familien eine Tauffeier. 2019 sind in der barocken Kirche von 1747 noch 13 Mädchen und Jungen getauft worden. Zwei Paare traten in Salzstetten vor den Traualtar: Franz Beilharz und Christine, geborene Götz, sowie Michael Kreuzberger und Kathrin, geborene Erath. Im Jahr 2019 schlossen ebenso zwei Paare den Bund fürs Leben. In der Wallfahrtskirche am Heiligen Bronnen gaben sich die Salzstetter Marc Müller und Jennifer, geborene Grau, das Ja-Wort. Im Vergleichsjahr waren es noch vier Trauungen in Heiligenbronn. Sieben Erstkommunikanten (Vorjahr: fünf) gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn: Jolina Blum, Shayenne Offenburger, Milla Pardela, die Zwillinge Tim und Luca Nauer, Charlotte Fischer und Joy Isede. 2019 konnte an 14 Jugendliche das Sakrament der Firmung gespendet werden, 2020 wurde keine Firmfeier durchgeführt.

Z urückgegangen ist die Zahl der Sterbefälle von 17 im Jahr 2019 auf neun im Corona-Jahr 2020. Abschied nehmen musste die katholische St. Agatha-Gemeinde Salzstetten von diesen Gemeindemitgliedern: Denise Gebauer (89), Lothar Stoll (67), Franz Kronenbitter (65), Johanna Singer (69), Marianne Gruber (94), Elisabeth Walz (91), Edwin Luger (88), Max Schleier (86) und Roland Wehle (63).

Für die Seelsorge- und Gemeindearbeit sind Pfarrer Anton Romer (68) und Gemeindereferentin Ellen Schlenker (63) verantwortlich. Freiwillig arbeitet Wilhelm Pöndl, Diakon im Ruhestand, noch mit, der in Salzstetten wohnt. Der 76-Jährige unterstützt die Hauptamtlichen durch seine diakonische Tätigkeit. Er besucht Kranke und Senioren und betreut die Flüchtlinge und Asylsuchenden. Darüber hinaus leitet er Gottesdienste. Romer ist neben seiner Tätigkeit als Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Waldachtal/Pfalzgrafenweiler mit 3340 Gemeindemitgliedern (Zahl von 2019) auch als Wallfahrtspfarrer in Heiligenbronn/Waldachtal im Einsatz.

Seit Mai 2020 betreut Schwester Martina Küting, eine ausgebildete Gemeindereferentin, als Wallfahrtsseelsorgerin die Katholiken im Wallfahrtsort Heiligenbronn/Waldachtal. Die 58-jährige Ordensfrau vom Orden der "Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel" ist zum 1. Mai 2020 in das Schwesternhaus in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche eingezogen. 50 Prozent der Stelle trägt das Dekanat Freudenstadt und 50 Prozent die Bischof-Moser-Stiftung. Diese Kooperation wurde für fünf Jahre abgeschlossen.

Die in Paderborn geborene Schwester Martina hat inzwischen erste Versuche unternommen, den über 500 Jahre alten Wallfahrtsort am Heiligen Bronnen spirituell und pastoral mitzugestalten. Sie ist auf einem guten Weg, den Nimbus des besonderen Ortes zu erhalten und zu einem Glaubens-Hotspot mit zeitgemäßer Ausrichtung weiter zu entwickeln.

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