Das Schwesternhaus im Wallfahrtsort Heiligenbronn wird zu einem Begegnungshaus umgebaut. Voraussichtlich Anfang Mai 2021 sollen die neuen Räumlichkeiten für Begegnungen und Gespräche fertiggestellt sein.Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Wallfahrtsort: Das umgebaute Schwesternhaus in Heiligenbronn soll voraussichtlich Anfang Mai eröffnet werden

Der Umbau des Schwesternhauses in ein Begegnungshaus nimmt Gestalt an: Im katholischen Wallfahrtsort Heiligenbronn/Waldachtal können die neuen Räumlichkeiten voraussichtlich Anfang Mai 2021 eröffnet werden.

Waldachtal-Heiligenbronn. Dies bestätigte Wallfahrtspfarrer Anton Romer von der katholischen Seelsorgeeinheit Waldachtal/Pfalzgrafenweiler jetzt auf Anfrage unserer Zeitung. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die notwendigen sanitären Anlagen alsbald zugänglich sind. Sie sind in diese Baumaßnahme integriert.

Ein neuer barrierefreier Zugang wurde geschaffen. Zurzeit arbeiten die Handwerker innen Hand in Hand weiter. "Dieser Tage haben wir die Küche und Bestuhlung bestellt", berichtet Romer. Hier rechne man mit einer Lieferzeit von sechs bis acht Wochen. Durch die andauernden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bestehe kein Termindruck. Ursprünglich war angedacht, die Baumaßnahme schon zum Jahreswechsel 2020/21 abschließen zu können. In den vergangenen Wochen hat es keine Möglichkeit zum praktischen Nutzen gegeben. Wenn es wieder erlaubt ist, können im großen Begegnungsraum im Schwesternhaus zukünftig Gespräche und Gruppentreffen stattfinden. "Auch leibliche Stärkung in geschwisterlicher Gemeinschaft ist dann möglich", bietet Ordensschwester Martina Küting ihre Gastfreundschaft an.

Integriert in den Begegnungsraum ist eine kleine Küchenzeile. Bis zu 37 Stühle können aufgestellt werden. Darüber hinaus sind ein paar zusammenklappbare Tische verfügbar. Den Raum zuweilen zu vermieten ist nicht vorgesehen. Vielmehr soll der Begegnungsraum für geistliche Angebote wie Gebets-Treffen und Bibelarbeit genutzt werden. Auch nach den regelmäßigen Wallfahrtsgottesdiensten sonntags und donnerstags möchte Schwester Martina die Türen der Begegnungsstätte öffnen. "Dann könnte der Raum für kurze Zeit als Stehcafé für Begegnungen dienen." Auch kleine Gruppen aus christlichen Gemeinden und Pilgergruppen sind eingeladen. Der Begegnungsraum, so Sr. Martina, biete sich an, nach Kirchenführungen noch etwas im Wallfahrtsort zu verweilen. "Ansonsten muss sich alles erst noch entwickeln." Wallfahrtspfarrer Romer meint: "Wir wollen den Ort neu aufstellen und Ideen verwirklichen. Es muss wachsen und sich entwickeln."

Die zuständige katholische St.-Agatha-Kirchengemeinde Salzstetten hat für diese Baumaßnahme schon einen beträchtlichen Betrag angespart. Darin enthalten sind auch Opfer und Spenden noch aus der Wirkenszeit der beiden Franziskanerinnen-Schwestern Irmentrudis und Reinholda am Apostolatsort Heiligenbronn/Waldachtal. "Hier wurde einiges angespart und von den Franziskanerinnen verwaltet." 35 000 Euro werden aus dem Ausgleichsstock der Diözese als Zuschuss erwartet. Veranschlagt ist das Bauprojekt Begegnungsstätte mit sanitären Anlagen auf 220 000 Euro. Der An- und Umbau zum barrierefreien Begegnungsraum wird vom Förderverein Wallfahrtskirche Heiligenbronn mitfinanziert und unterstützt. Der Förderverein ist gehalten, seine Mittel zweckgebunden und gemeinnützig einzusetzen. In der Vergangenheit hat der Förderverein schon zu größeren Investitionen im Wallfahrtsort Heiligenbronn verholfen.

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