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Waldachtal Gänsehautstimmung macht sich breit

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Viele Gratulanten reihen sich ein, um James Pfrenger (links) zu gratulieren. Fotos: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Unter großer Teilnahme seiner Heimatgemeinde feierte James Pfrenger sein Priesterjubiläum in der Sankt-Agatha-Kirche in Salzstetten. Der 60-Jährige freute sich, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.

Waldachtal-Salzstetten. Die Freude der Heimatgemeinde brachte Pfarrer Anton Romer zum Ausdruck, der namens der katholischen Sankt-Agatha-Kirchengemeinde und der Seelsorgeeinheit gratulierte: "Wir danken James Pfrenger für die Zeit, in welcher er in seiner Heimatgemeinde gewirkt hat." Besonders an Weihnachten und Ostern habe er in Salzstetten Gottesdienste gehalten und auch Vertretungen übernommen, als Pfarrer Romer krankheitsbedingt ausgefallen war.

Der Kirchenchor unter Leitung von Christoph Schmitz und der Musikverein unter Stabführung von Branko Herbstreit gestalteten den gut besuchten Festgottesdienst mit. Der Kirchenchor verlieh der Feier eine festliche Note durch die Aufführung von Teilen der Andreas-Weil-Messe "Deutsches Ordinarium für Chor und Orgel", welche bei der Primiz von Pfrenger im Juni 1988 uraufgeführt worden ist. Der Komponist und Kirchenmusiker Andreas Weil aus Ulm, ein guter Freund des Jubilars, saß jetzt wieder auf der Salzstetter Orgelbank und erfüllte mit hoher Spielkunst das Kirchenschiff mit klangvollen Weisen. Als Gesangssolisten traten Christoph Schmitz und Andreas Weil hervor.

Jubilar Pfrenger zelebrierte einen Dankgottesdienst anlässlich seines 30. Jahres als Priester. Neben Konzelebrant Ortspfarrer Anton Romer wirkte auch Diakon i.R. Wilhelm Pöndl mit, der das Evangelium verkündete, während Markus Wollensak die Lesung vortrug. Am Altar prangte ein goldfolierter Jubiläumsgruß: "30 – Danke Gott".

Der promovierte Theologe Pfrenger predigte in freier Rede. Er nahm Bezug zur biblischen Aussage, dass der Prophet nichts gilt in seiner Vaterstadt. "Hier und jetzt hat Jesus nicht Recht", meinte Pfrenger und und vergleichgt: "Ich bin heute in meine Heimatstadt Salzstetten gekommen und erlebe, wie sich die Menschen freuen und mir sogar zuhören."

Seine Aufgabe als katholischer Priester verglich er mit Jesus, der zu seiner Zeit auch einen schweren Stand hatte. Er habe nicht das Bild eines Schriftgelehrten, eines Propheten abgegeben. Von ihm wollten sich die Leute eigentlich nichts sagen lassen. Theoretisch erlebe er das heute auch als Religionslehrer am Gymnasium, dass es ihm vorkomme, die Schüler wollten nicht zuhören. Pfrenger: "Aber Gott wolle unser Leben und unsere Freiheit. Damals wie heute sollen die Leute es wissen: Es lohnt sich. Das Leben mit Gott hat einen Sinn."

Evelyn Reitz, die Nichte des Jubilars, formulierte die Fürbitten. Pfrenger sprach den Friedensgruß und fügte hinzu: "Wenn Ihr Euch leiden könnt, könnte ich Euch jetzt auch ein Zeichen des Friedensgrußes geben." Alle in der Kirche reichten sich die Hand.

Gänsehautstimmung machte sich breit, als die Musikkapelle Salzstetten mit Klangvolumen zur Ehre des Priester-Jubilars und Gottes das "Großer Gott" in der Version des Komponisten Günter Klück ertönen ließ. Nach dem Festgottesdienst und beim anschließenden Stehempfang der Kirchengemeinde im katholischen Gemeindezentrum gaben sich zahlreiche Gratulanten ein Stelldichein.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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