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Waldachtal Fischer setzt Hoffnung in Joe Biden

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Das Foto zeigt das amerikanische Fischer-Werk in Auburn Hills, Michigan. Es wurde in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Foto: Fischer

Waldachtal/Auburn Hills - In der amerikanischen Kleinstadt Auburn Hills, nördlich der "Motor City" Detroit im Bundesstaat Michigan, produziert die Unternehmensgruppe Fischer Produkte für die Automobilindustrie. Das Unternehmen verbindet Hoffnungen mit dem designierten Präsidenten Joe Biden.

Für das Fischer-Werk in Auburn Hills, Michigan, waren die vergangenen vier Jahre unter US-Präsident Donald Trump keine schlechten Jahre. Wolfgang Pott, Leiter der Unternehmenskommunikation, sagt unserer Zeitung: "An unserem Standort in Auburn Hills, Michigan, wurde unser bisheriges Werk für die Produktion weiterer Kundenbaureihen deutlich ausgebaut. Außerdem sind wir mit unseren Befestigungssystemen in den USA in den vergangenen vier Jahren weiter gewachsen."

Fischer wurde 1999 in den USA gegründet und nahm Mitte 2000 als Automobilzulieferer die Produktion in Auburn Hills auf. Hergestellt werden an dem Standort verschiedene Produkte für die Automobilindustrie.

Protektionismus wird sehr kritisch gesehen

Do ch trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei dem Unternehmen wird vor allem der von Trump vorangetriebene Protektionismus sehr kritisch gesehen. Unternehmenssprecher Pott sagt: "Protektionismus mit Strafzöllen sind für unser Unternehmen unterschiedlich zu bewerten: Auf der einen Seite hat die Einführung von Strafzöllen für Waren aus China unsere Wertschöpfungsketten im Automobilbereich beeinflusst. Auf der anderen Seite hat der Protektionismus kurzfristig zu einem Wachstum der lokalen Wirtschaft geführt."

Fischer in Michigan verbindet mit einem neuen Präsidenten in den USA Hoffnung auf Veränderungen. Unternehmenssprecher Pott sagt: "Wir hoffen darauf, dass der kommende Präsident, Joe Biden, die Schutzzölle abbaut und zugleich ein besseres Verhältnis zu Europa aufbaut. Dafür ist es aber auch wichtig, dass sich Europa seinerseits besser aufstellt."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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