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Waldachtal Dank für viele gemeinsame Ehejahre

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Pfarrer Anton Romer legt im Gottesdienst jedem Ehepaar symbolisch die Hand auf und bittet Gott um seinen Segen für die beiden. Foto: Baiker Foto: Schwarzwälder Bote

Waldachtal-Salzstetten. Zu einem besonderen Gottesdienst hatte die Seelsorgeeinheit Waldachtal/Pfalzgrafenweiler in die St.-Agatha-Kirche in Salzstetten eingeladen.

Bisher war dieser Gottesdienst, der jedes Jahr stattfindet, immer in der Wallfahrtskirche Heiligenbronn. Aber die Corona-Pandemie verhinderte dies, denn es galt Abstand zu halten. Damit doch viele Ehejubilare teilnehmen konnten, suchte die Seelsorgeeinheit Waldachtal/Pfalzgrafenweiler die St.-Agatha-Kirche in Salzstetten aus.

Eingeladen waren alle Ehepaare, die in diesem Jahr ein besonderes Ehejubiläum feierten oder feiern, etwa das 25., das 50. oder mehr. Darüber hinaus waren Paare, die einen ganz normalen Hochzeitstag feiern, willkommen.

Dieser Gottesdienst ist für immer etwas Besonderes. Pfarrer Anton Romer, der ihn hielt, erinnerte daran, dass sich die Ehepaare bei der Trauung das Ja-Wort vor Gott und mit Gott für das ganze Leben geben. Wie viele Jahre sind bei manchen Jubelpaaren inzwischen ins Land gegangen, so Romer. Dieser Festgottesdienst bedeute nichts anderes, als Dank zu sagen für die Liebe Gottes.

Jubiläen mit Bedeutung

In seiner Predigt ging Romer auf sehr unterschiedlich Hochzeitsjubiläen ein, angefangen von der weißen oder grünen Hochzeit, der Porzellan-Hochzeit nach 20 Jahren, der silbernen (25 Jahre) bis hin zur Kronjuwelen-Hochzeit, die man nach 75 Jahren Ehe feiern kann. Alle hätten einen tieferen Sinn oder eine Bedeutung. Aber, so Romer, jedes Jahr ist ein Jubiläum wert, auch wenn manche gut gemeinten Wünsche auf der Strecke geblieben sind. Wie haben wir die zurückliegenden Jahre gemeistert?

Wir dürfen füreinander da sein und den Dank dafür vor Gott tragen, meinte der Pfarrer. Leider werde heute oft sehr oberflächlich über die Ehe geredet. Krisen ließen sich überwinden. Dafür hätten wir Gottes Hilfe, den wir nur darum bitten müssten.

Nach der Predigt spendete er jedem Jubelpaar den Segen durch – coronabedingt – lediglich symbolisches Handauflegen. In den Fürbitten wurde Gott darum gebeten, dass die Paare noch lange einen gemeinsamen Weg miteinander gehen dürfen, dabei auch ein Segen für andere sind und einandern eine Stütze, wo es notwendig ist.

Piotr Rogosz begleitete den Gottesdienst an der Orgel, Hubert Mainka und Alina Mainka bereicherten ihn mit Gesang.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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