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Waldachtal Aufgerichteter Baum als Sinnbild für Dorfgemeinschaft

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Die Musikkapelle erfreut beim Maifest in Salzstetten die zahlreichen Besucher mit zu Herzen gehenden böhmischen Polkas. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Waldachtal-Salzstetten. Mit Polka- und Marschklängen drückte der Musikverein dem Maifest in Salzstetten seinen Stempel auf. Der Hit "Böhmischer Traum" drang in die Herzen der zahlreichen Besucher auf dem Dorfplatz bei der Kirche.

Schmissig interpretierte die Blaskapelle unter der Leitung von Vize-Dirigent Stefan Welle den beliebten "Bozener Bergsteigermarsch". Als Wohlklang für die Ohren erwies sich die böhmische Polka "Wir Musikanten". Bei der deutschen Volksweise "Freut euch des Lebens" sprangen Funken über.

Unter der Regie von Erwin Bok hievten ehemalige Feuerwehrmänner und Mitglieder des Fördervereins Aktiv für Salzstetten mit Muskelkraft die 18 Meter lange Tanne gegen den Himmel, die Thomas Kreidler von der Salzstetter Mühle beizuschaffen half. Den an einer Stelle sichtbar kurvigen Verlauf des Baumstamms kommentierte Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner am Vorabend des Mai-Feiertages schmunzelnd: "Der passt zu uns Salzstettern. Wir sind auch nicht immer so gerade."

Zum 30. Mal und zum letzten Mal als Ortsvorsteher hielt Wolfgang Fahrner die Mai-Ansprache. Er hat unlängst seinen Rückzug vom Amt angekündigt. Fahrner freute sich über die große Beteiligung und die vielen Kinder, welche dieses "Schauspiel" erleben wollten. Jahrzehnte lang habe die Freiwillige Feuerwehr-Abteilung Salzstetten und seit wenigen Jahren der Förderverein Aktiv für Salzstetten als Nachfolger das Maifest mit Leben erfüllt. Darüber sei er froh. Der Ortsvorsteher dankte allen Protagonisten und Oliver Dettling samt seinem Helfer-Team. Er lobte den Musikverein für die Mitgestaltung und bedauerte, dass der Liederkranz aus personellen Gründen nicht mehr dabei sein könne. Der ursprünglich aus Amerika kommende 1. Mai sei ein geschichtsträchtiger Tag. Infolge schwieriger Arbeitsbedingungen seien Gewerkschaften entstanden, die zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitnehmern beigetragen haben. Dies wertete er als wichtige sozialpolitische Aufgabe in unserem Staat. Der Wonnemonat gehe auch einher mit dem Erwachen der Natur. Aus dem Frühling dürften wir Lebensmut und Kraft schöpfen. "In Zeiten von Klimawandel, Trockenheitsphasen und Artensterben muss uns klar sein, dass wir diese Phasen der Jahreszeiten nur weiter haben werden, wenn wir alle mehr auf unsere Schöpfung achten und uns dafür einsetzen", appellierte Fahrner.

Der freie 1.-Mai-Tag sei auch ein Tag der Gemeinschaft, der Familie, der Freunde und Vereine. Man denke an die anderen, die arbeiten müssen. Fahrner im Originalton: "In Salzstetten haben wir noch eine funktionierende Vereinsgemeinschaft, auf die wir alle sehr stolz sein dürfen." Der aufgerichtete Maibaum sei ein Sinnbild für die Dorfgemeinschaft.

Der Ortsvorsteher äußerte sich zuversichtlich, dass der Förderverein Aktiv für Salzstetten das beliebte Maifest gut weiterführen werde. Der Förderverein lud abschließend zum Maifest in den Bürgersaal in das Aktiv-Haus ein, wo Jung und Alt noch gesellig in die Mai-Nacht hinein feierten.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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