Ein Arboretum in Dürrenmettstetten soll Erkenntnisse über zukunftsfähigen Waldbau im Zeichen des Klimawandels liefern. Das interessiert auch die FBG Kirchberg.
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kirchberg hatte neulich zu einer Exkursion in das Arboretum Dürrenmettstetten eingeladen.
Mehr als 40 interessierte Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die Zukunft des Waldes angesichts zunehmend längerer Hitze- und Trockenperioden zu informieren.
Veränderte klimatische Bedingungen
Bei bestem Wetter führte die Veranstaltung vom Wanderheim Dürrenmettstetten aus zur rund einen Kilometer entfernten Versuchsfläche. Nach der Begrüßung durch Klaus Vosseler von der FBG Kirchberg und Förster Karl-Heinz Mertes erläuterten Försterin Josefine Crocoll und Karl-Heinz Mertes im Arboretum die Entwicklung und Bedeutung verschiedener Baumarten. In der Anlage werden inzwischen mehr als 30 heimische und nichtheimische Arten getestet, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Bäume künftig besser mit Trockenheit, Hitze und veränderten klimatischen Bedingungen in unserer Region zurechtkommen.
Im Mittelpunkt standen dabei die große Bedeutung einer standortgerechten Baumartenwahl sowie die Erkenntnis, dass eine größere Vielfalt an Baumarten in unseren Wäldern ein entscheidender Baustein für widerstandsfähige Waldbestände der Zukunft sein kann. Die fachliche Begleitung durch die Forstverwaltung sowie die Empfehlungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt bilden hierfür wichtige Grundlagen.
Der Wanderverein Dürrenmettstetten unterstützt das Arboretum durch Pflege- und Organisationsarbeiten – und bewirtete die Teilnehmer der Exkursion nach dem informativen Rundgang am Wanderheim. In geselliger Atmosphäre klang die Exkursion bei vielen Gesprächen und mit herrlichem Blick auf die Schwäbische Alb aus.