Der Forst hat der Statistik zufolge die höchste Quote an tödlichen Arbeitsunfällen. Dieter Hopf und Karl-Heinz Ackermann haben schon vielfach Situationen erlebt, in denen sie einfach nur Glück hatten.
Was bei der Waldarbeit an erster Stelle steht, ist die Sicherheit.
Das beginnt mit der Schutzausrüstung – Helm, Arbeitskleidung festes Schuhwerk. „Da sind wir von der Stadt gut ausgerüstet“, bestätigen Dieter Hopf und Karl-Heinz Ackermann.
Schwere Verletzungen nach Sturm
Arbeiten dürfen sie nur im Team, und hierbei muss sich jeder auf den anderen verlassen können. Trotzdem bleibt die Holzarbeit gefährlich.
Der Forst hat der Statistik zufolge die höchste Quote an tödlichen Arbeitsunfällen. Ackermann hat sich bei Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Sturm Lothar am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 schwer verletzt.
Restrisiko immer da
Die Kettensäge hat bei Dieter Hopf ein „Tattoo“ hinterlassen. Beide haben Situationen erlebt, in denen sie einfach Glück hatten. Immer wieder kann ein Altbaum unversehens umfallen – gut, wenn man nicht in der Nähe ist.
„Wir rennen nicht hirnlos durch den Wald“, versichert Ackermann. Trotz aller Vorsicht bleibt ein Restrisiko.
Problem Waldbesucher
Doch es geht nicht nur um die eigene, sondern auch um die Sicherheit der Waldbesucher. Oft genug verhalten sie sich nicht ordnungsgemäß.
Hopf hat schon erlebt, wie eine Schulklasse Absperrungen bei Waldarbeiten missachtet hat. Der Lehrer habe deswegen eine saftige Strafe zahlen müssen.
Wenn etwas passiert, so Hopf, werde zumeist der „Mann an der Motorsäge“ zur Verantwortung gezogen.