So enden viele Seiten aus den Wahlprogrammen von Parteien. Foto: dpa

Zwischen Flugzeugflügeln, Brückenpfeilern und Parteiprogrammen gibt es unerwartete Parallelen. Unser Kolumnist erläutert, was all das mit zerknüllten Papierbögen zu tun hat.

Stuttgart - In Wahljahren werden traditionell besonders ambitionierte Partei- und Wahlprogramme verfasst. Natürlich sind diese umfangreichen Werke heutzutage alle in digitaler Form erhältlich. Dennoch wird nach wie vor ein erheblicher Teil davon auf unzählige Seiten Papier gedruckt. Und das, obwohl eine alte realpolitische Weisheit besagt, dass die meisten Parteiprogramme das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. In aller Regel überdauern diese Glanzstücke zeitgenössischer Polit-Prosa den Wahltermin allenfalls um Tage – bevor sie unter dem Druck von Koalitionsverhandlungen und knappen Budgets grundlegend überarbeitet werden müssen. Von den ursprünglichen Forderungen bleiben am Ende meist nur Fragmente erhalten, der Rest landet in der Abteilung „War ja nur so ’ne Idee“.

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