Der Wahlkreis VI Blumberg wählt in Döggingen neun Anwärter für die Kreistagswahl am 9. Juni mit klarer Mehrheit.
Mit den drei Bürgermeistern und bisherigen Kreisräten Markus Keller (Blumberg), Michael Kollmeier (Hüfingen) und Micha Bächle (Bräunlingen) auf den ersten drei Plätzen der Kandidatenliste geht die CDU im „Wahlkreis VI Blumberg“ in die Kreistagswahl am 9. Juni. Bei der Nominierungsversammlung in Döggingen gab es für die neun Kandidaten in allen Fällen eine klare Mehrheit von den 34 anwesenden CDU-Mitgliedern.
Als weitere CDU-Kreistagskandidaten wurden gewählt: 4. Matthias Fischer (Blumberg), 5. Christian Stark (Bräunlingen/Döggingen), 6. Peter Müller (Hüfingen), 7. Franz Albert (Hüfingen), 8. Jan Schweizer (Blumberg) und als 9. Michael Hall (Bräunlingen). Als Versammlungsleiterin wurde Marianne Schiller gewählt, die für einen gut geregelten Ablauf sorgte. Die persönliche Vorstellung der Kreistagskandidaten ging mit kurzen Infos über Alter, Familienstand, Beruf und Engagement im kommunalen Bereich flott voran.
Markus Keller ging bei der Aussprache auf die Kreistagsarbeit ein und bekräftigte, dass „die CDU eine realitätsbezogene und pragmatische Kreistagspolitik betreibt“, die der Bürger merke. Kurz ging er auch auf die hohen Transferleistungen im sozialen Bereich, die stabile Kreisumlage und auch auf die seiner Meinung nach wichtige Digitalisierung der Schulen ein.
Bächle stellt Breisgau S-Bahn in den Mittelpunkt
Michael Kollmeier sprach über den 370 Millionen Euro starken Kreishaushalt, wobei etliche Ausgaben vom Bund vorgegeben seien, die dann der Kreis finanzieren müsse. Er sprach zudem die Sanierung von etlichen Kreisstraßen, die wichtigen Verbesserungen bei der Infrastruktur sowie die energetischen Verbesserungen von Gebäuden an.
Micha Bächle stellte die Wirtschaft und den öffentlichen Nahverkehr, dabei die Verbesserung durch die Breisgau S-Bahn, in den Mittelpunkt seiner Rede. Die Verlässlichkeit und die Durchgängigkeit seien beim Nahverkehr wichtig. Bei der abschließenden Diskussion ging es vor allem um die langwierigen Genehmigungsverfahren – auch für einen Fasnetumzug.