Der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Offenburg setzt unter anderem auf Wohnungsbau und Entlastung für Familien.
Der 1976 in Offenburg geborene Richard Groß ist Co-Kreisvorsitzender der Ortenauer Sozialdemokraten. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er arbeitet derzeit als Fachbereichsleiter in der stationären Pflege – und zeigt sich gegenüber unserer Redaktion als Macher.
„Ich trete an, weil ich nicht nur zuschauen, sondern aktiv gestalten will“, erklärt der SPD-Landtagskandidat. Als examinierter Altenpfleger aus der Offenburger Nord-West-Stadt mit 30 Jahren Erfahrung kenne er die Herausforderungen der Pflege genau. „Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Menschen. Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit und darf kein Spekulationsobjekt sein. Beitragsfreie Kitas entlasten Familien spürbar“, zählt er auf. Die Ortenau brauche eine Politik, die vom Schwächsten her denkt „und dies können unsere Leistungsträger schultern – ich bin selbst einer davon! Dafür stehe ich mit Haltung, Verantwortung und für echten Fortschritt“.
„Unnötige Bürokratie“ soll abgebaut werden
Für diese Ziele brauche es eine aktive, gut funktionierende Wirtschaft – Industrie und Mittelstand. „Ich will sie von unnötiger Bürokratie entlasten, unternehmerische Freiheit stärken und den Profis vertrauen“, so Groß. Eine landesweite Förderung von Pflegeheim-Neubauten sei ebenfalls dringend nötig, damit neue Projekte gelingen und Eigenanteile sinken. „Wir brauchen eine landesweite Wohnungsbaugesellschaft, die nachhaltig arbeitet, ohne immense Renditen zu erzielen. Zudem müssen Kommunen mehr Gelder für die Kita-Landschaft bekommen, um Familien spürbar zu entlasten“, betont der SPD-Politiker.
„Ganz konkret will ich unseren starken Wirtschaftsstandort ausbauen und Arbeitsplätze in Handwerk, Industrie und Dienstleistung sichern. Arbeit ist für uns essenziell, weil sie unsere Einkommensbasis bildet“, betont Groß.
Im Hinblick auf die Klinikreform ist Groß zuversichtlich
Doch Arbeit sei mehr als das: Sie schaffe sozialen Zusammenhalt, sei Integration und Sinnstiftung zugleich. „Entscheidend ist, dass jeder entsprechend der eigenen Fähigkeiten eine Aufgabe findet, sich weiterentwickeln kann und Wertschätzung erfährt. So sichern wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärken auch das Miteinander in unserer Region nachhaltig.“
Groß zeigt sich zuversichtlich, dass das Land die Förderversprechen für die Klinikreform Agenda 2030 einhalten wird. „Unsere Aufgabe ist es, eine moderne und funktionierende Infrastruktur zu schaffen, die die besten Fachkräfte in unsere Region zieht und hält. So gewährleisten wir, dass Menschen mit medizinischem Hilfebedarf bestmöglich und wohnortnah versorgt sind“, betont er. Es gehe dabei um höchste Qualität, verbesserte Effizienz und die Zukunftssicherheit unserer Gesundheitsversorgung.
„Deshalb sehe ich keinen Grund, warum das bestehende Förderversprechen geändert werden sollte“, erklärt Groß.