Mit der Ernennung von Moritz Oppelt zum Justizminister und Andreas Jung zum Kultusminister wird Glaser eigenen Aussagen zufolge in den Bundestag nachrücken.
Der CDU-Kreisverband Lörrach freut sich, dass mit Stefan Glaser künftig wieder ein Vertreter aus dem Wahlkreis Lörrach-Müllheim im Deutschen Bundestag vertreten sein wird. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Region endlich wieder mit einer eigenen Stimme im Deutschen Bundestag vertreten sein wird“, erklärt Manuela Böhler-Szmerlowski, stellvertretender Kreisvorsitzende des CDU-Kreisverband Lörrach, angesichts des bevorstehenden Nachrückens.
Glaser wird für den bisherigen Bundestagsabgeordneten Andreas Jung nachrücken, der am Mittwoch zum Kultusminister des Landes Baden-Württemberg ernannt wurde. Da gleichzeitig mit Moritz Oppelt der erste Nachrücker der „verhinderten“ Wahlkreisgewinner zum Justizminister von Baden-Württemberg ernannt wurde, wird nunmehr für Glaser der Weg nach Berlin frei, wie es in einer Mitteilung des CDU-Kreisverbands heißt.
Für Region einsetzen
CDU-Kreisvorsitzender und baldiger Bundestagsabgeordneter Glaser erklärt: „Ich werde mich mit voller Kraft für die Interessen unserer Region einsetzen – für unsere Unternehmen, unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, unsere Kommunen und unsere Vereine. Das ist gerade deswegen für unseren wirtschaftlich starken und von grenzüberschreitender Zusammenarbeit geprägten Wahlkreis Lörrach-Müllheim wichtig, weil er der am weitesten von Berlin entfernt liegende Wahlkreis ist.“
Und weiter: „Es gibt viel zu tun. Deutschland wieder nach vorne bringen. Das war und ist mein Leitmotiv für diese Wahlperiode. Raus aus dem Regulierungsdschungel. Unternehmen müssen wieder etwas unternehmen können. Denn: Wenn Unternehmen etwas unternehmen können, haben letztlich wir alle etwas davon. Sichere Arbeitsplätze und Wohlstand.“
Wahlrecht reformieren
Glaser werde sich auch für eine Wahlrechtsreform einsetzen, heißt es weiter. „Wie nachteilig es ist, keinen direkten Wahlkreisvertreter in Berlin zu haben, haben wir in der letzten Zeit leider erfahren müssen. Deswegen wird es für mich auch eine Aufgabe sein, eine Wahlrechtsreform voranzutreiben, die eine Begrenzung der Sitze im Parlament ermöglicht, ohne komplett verwaiste Wahlkreise zuzulassen“, so Glaser abschließend mit Blick auf sein Bundestagsmandat.
„Mit unserer Freude über den Einzug von Stefan Glaser in den Bundestag verbindet der CDU-Kreisverband Lörrach gleichzeitig herzliche Glückwünsche an die neu gewählte Landesregierung“, ergänzt Pressesprecher Kersten Schröder. Und CDU-Kreisvorsitzender Stefan Glaser erklärt: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es in den kommenden fünf Jahren gelingen wird, der Erfolgsgeschichte von Baden-Württemberg ein neues Kapitel hinzuzufügen.“
Wahl gewonnen
Glaser hatte die Bundestagswahl im Wahlkreis Lörrach-Müllheim gewonnen, das Bundestagsmandat wegen der Wahlrechtsreform und dem Wegfall der Überhangmandate aber nicht erhalten. Auf ihn entfielen 33,2 Prozent der abgegebenen Stimmen.