Alexander Gräff will anstelle von Herbert Gah antreten. Seine Chancen für die Bürgermeisterwahl in Sonnenbühl sind gering.
Wer beerbt den Burladinger Abgeordneten Joachim Steyer als AfD-Landtagskandidaten im Wahlkreis Hechingen/Münsingen? Bislang sollte es Herbert Gah sein, einer der beiden Sprecher des Reutlinger Kreisverbands der Partei.
Doch dessen Name ist von der Liste verschwunden. In den „sozialen Medien“ taucht stattdessen ein neuer Name auf: Alexander Gräff, ein 56 Jahre alter Unternehmer aus Trochtelfingen.
Gegenüber unserer Redaktion erklärt Gräff, dass er als Direktkandidat von seinen Parteikollegen vorgeschlagen worden sei, nachdem Herbert Gah aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten sei. Er selbst habe nicht damit geplant, würde es aber machen, falls er gewählt würde.
Bisheriger zieht „aus gesundheitlichen Gründen“ zurück
Neben fünf Mitstreitern konnte er sich in drei Wahlgängen durchsetzen. Jedoch fehlten ihm im vierten Wahlgang zwei Stimmen für die Mehrheit, berichtet er von der Versammlung am Dienstagabend.
Die endgültige Wahl wurde auf Ende November verschoben, so Gräff weiter: „Das kommt mir gerade recht, denn ich möchte gern die Bürgermeisterwahl abwarten.“ Am kommenden Sonntag steht er als einer von vier Kandidaten auf dem Stimmzettel, wenn in Sonnenbühl ein neuer Bürgermeister gewählt wird.
Seine Chancen in Sonnenbühl schätzt Gräff als schlecht ein, denn er bringt keine Erfahrungen im Verwaltungswesen mit. Da er mit dem Sieg eines anderen Kandidaten rechne, habe er den Vorschlag angenommen, sich als Direktkandidat für die AfD im Wahlkreis 61 aufstellen zu lassen. Für seine Partei im Landtag zu sitzen.