In Wörnersberg punkten vor allem die CDU und die AfD. Im Bild das Wörnersberger Rathaus. Foto: Doris Sannert

Wörnersberg hat gewählt – die 200-Einwohner-Gemeinde ist eine der ersten im Kreis Freudenstadt, die ausgezählt sind. So haben die Bürger gewählt.

CDU und AfD – das sind die klaren Gewinner der Landtagswahl 2026 in Wörnersberg. Relevant sind auch nur diese beiden Parteien. Bei den Zweitstimmen kommt die CDU auf 38,9 Prozent (2021: 38,8 Prozent), die AfD liegt bei 30 Prozent. Die AfD verzeichnet zusätzlich den stärksten Zuwachs – mit fast 9 Prozent.

 

Andere Parteien sind in der 200-Einwohner-Gemeinde stark abgeschlagen. Die Grünen liegen bei 7,8 Prozent, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zu 2021, die SPD kriegt 3,3 Prozent (2021: 2,5 Prozent).

Die FDP verliert fast 5 Prozent, knackt in Wörnersberg mit 5,6 aber die Fünf-Prozent-Hürde. 5,6 Prozent erhält auch das Bündnis C. BSW kommt auf 3,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung stieg um knapp 4 Prozent auf 54,9.

CDU und AfD auch bei den Erststimmen vorne

Erstmals wird in Baden-Württemberg auch eine Erststimme vergeben. In Wörnersberg gehen 44,4 Prozent der Erststimmen an die CDU-Kandidatin Kathrin Schindele. Andreas Grammel von der AfD liegt auf Platz Zwei, mit 34,4 Prozent.

Veit Grünberg (FDP) erhält 5,6 Prozent, ebenso wie Walter Schäuffele (Bündnis C). Daniel Belling von den Grünen erhält 4,4 Prozent, Bettina Ahrens-Diez 3,3. Eine Besonderheit gilt jedoch: Die Briefwahlergebnisse aus Wörnersberg werden Pfalzgrafenweiler zugerechnet.