In Villingen-Schwenningen ist die Anzahl der Plakate im Wahlkampf in Zukunft nicht mehr begrenzt. Foto: Simone Ness

Die Entscheidung, die Zahl der Wahlplakate in Villingen-Schwenningen in Zukunft nicht mehr zu beschränken, kritisiert unser Leser Gottfried Schmidt.

Jetzt können die Parteien so viele Wahlplakate aufhängen, was ihre Parteikassen hergeben. Für mich ist dies der absolut falsche Weg und keine Garantie auf mehr Wählerstimmen. Das glatte Gegenteil könnte eintreten.

 

Es wird Bürger geben, die eine übertriebene Wahlwerbung als Geldverschwendung ansehen werden und durch die Reizüberflutung überfordert sind. Dazu kommt, dass zu viele Wahlplakate das Stadtbild negativ beeinflussen.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen kommen weniger Wahlplakate bei der Bevölkerung besser an, als ein „Meer“ von Plakaten.

Viele bunte Wahlplakate sind kein Garant

Weniger Wahlplakate und dafür das eingesparte Geld an sozialen Einrichtungen spenden, wäre für die Parteien die bessere Wahlwerbung und würde mit aller Wahrscheinlichkeit die Wahlbeteiligung erhöhen.

Ich denke, unsere Parteien sehen das ganz genauso wie ich und wissen, viele bunte Wahlplakate sind kein Garant dafür, um bei den Wählern zu punkten und eine Wahl zu gewinnen. „Paracelsus würde sagen - die Dosis macht’s“ .

Gottfried Schmidt, VS - Schwenningen

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