Die CDU und AfD konnten bei der Landtagswahl ihren Stimmenanteil vergrößern. Bei SPD und Grünen gab es dagegen Verluste.
Der Wahlabend verlief spannend – im Vergleich zur Landtagswahl 2021 hat es einige Verschiebungen gegeben. Besonders die AfD hat mit ihrem Ergebnis stark zugelegt – auch in Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach.
Schömberg
In Schömberg lag die Wahlbeteiligung 2026 bei 68,0 Prozent – damit lag sie mit knapp über sieben Prozentpunkten der Beteiligung 2021, bei der 61,4 Prozent der Bürger wählten. Die Grünen verloren mit 23,5 Prozent bei der Zweitstimme sechs Prozent im Vergleich zum Ergebnis 2021 – dort lagen sie mit 29,5 Prozent an der Spitze. Die CDU führt mit 28,7 Prozent bei der Zweitstimme, damit gewann sie knapp über drei Prozentpunkte im Vergleich zu 2021 dazu. Dicht gefolgt von der AfD, welche mit 26,7 Prozent zweistärkste Partei ist – damit gewann sie im Vergleich zur Landtagswahl 2021 13,5 Prozentpunkte dazu. Mit 5,3 Prozent verlor die FDP knapp über 5 Prozentpunkte. Ebenso Verluste erlitt die SPD mit 5,0 Prozent – bei der Landtagswahl 2021 kam sie auf 9,3 Prozentpunkte. Den Abschluss bildete Die Linke mit 2,8 Prozent – mit einem Unterschied von 0,7 Prozent Gewinn.
Folgendes Ergebnis erzielten die Parteien bei den Erststimmen: Mit 35,7 Prozent führt Carl Christian Hirsch von der CDU, mit 8,8 Prozentpunkten Abstand zu AfD Kandidat Miguel Klauß, welcher 26,9 Prozentpunkte der Stimmen erlangte. Fynn Rubehn von den Grünen schließt mit 17,1 Prozent als drittstärkster Kandidat an, gefolgt von Daniela Steinrode von der SPD mit 8,6 Prozent. FDP-Kandidat Johannes Feldmann erhielt 5,7 Prozent der Stimmen, Thomas Hanser von den Linken kam auf 3,5 Prozentpunkte.
Bad Liebenzell
In Bad Liebenzell lag die Wahlbeteiligung bei 71,8 Prozent – und damit fünf Prozent über der Beteiligung 2021. Auch hier erlitten die Grünen mit 24,2 Prozentpunkten der Zweitstimme 3,9 Prozentpunkte Verlust im Vergleich zu 2021. Die meisten Stimmen erhielten auch hier die CDU mit 31,6 Prozent. Damit liegt sie 4,9 Prozentpunkte über ihrem Ergebnis aus dem Jahr 2021. Ebenso Gewinn kann die AfD feiern mit 22,6 Prozent. Damit erhielt sie fast doppelt so viele Stimmen – 10,6 Prozentpunkte mehr – als 2021 mit 12,0 Prozent. Anschließend folgen FDP mit 4,8 Prozent, SPD mit 4,0 Prozent und Die Linke mit 3,7 Prozent. Die FDP machte im Vergleich zur 2021 4,3 Prozentpunkte Verluste, die SPD 3,7 Prozentpunkte. Die Linke gewann 0,9 Prozentpunkte dazu.
Die Kandidaten der Parteien erzielten bei der Erststimme folgendes Ergebnis: Auch hier ist Carl Christian Hirsch mit 36,7 Prozent an der Spitze, gefolgt von Miguel Klauß mit 22,6 Prozent. Fynn Rubehn schnitt mit 18,0 Prozent ab. Daniela Steinrode liegt mit 7,8 Prozent knappe 0,6 Prozent vor Johannes Feldmann. Thomas Hanser kommt auf 4,3 Prozent.
Unterreichenbach
Die Wahlbeteiligung lag in Unterreichenbach 2021 bei 62,9 Prozent. Die Grünen erzielten hier mit 33,2 Prozent den höchsten Wert der drei Orte. Gefolgt von der CDU (22.46 Prozent) und anschließend mit über zehnprozentigem Abstand AfD (13.55 Prozent), SPD (7.74 Prozent) und abschließend Die Linke mit 3.68 Prozent.
Bei den Erststimmen setzte sich auch in Unterreichenbach der CDU-Wahlkreiskandidat Carl Christian Hirsch durch. Er holte 34,1 Prozent der Stimmen und lag damit deutlich über dem Ergebnis seiner Partei bei den Zweitstimmen. Auf dem zweiten Platz landete auch in Unterreichenbach AfD-Mann Miguel Klauß mit 26,8 Prozent vor Fynn Rubehn (Grüne/22,3 Prozent), Daniela Steinrode (SPD/6,8 Prozent), Johannes Feldmann (FDP) mit 4,8 Prozent und Thomas Hanser (Die Linke) mit 4,1 Prozent
Bei den Zweitstimmen war es deutlich knapper. Hier holte die CDU „nur“ 28,1 Prozent und lag damit nur knapp vor den Grünen mit 27 Prozent. In Unterreichenbach landete die AfD nur auf dem dritten Platz (25,9 Prozent), mit deutlichem Abstand folgen SPD (4,9 Prozent) und FDP (4,8 Prozent). Die Linke erhielt 2,4 Prozent der Stimmen.