Saif al-Islam Gaddafi bei seinem Prozess 2014, inzwischen ist er wieder frei. Foto: dpa/Sabri Elmhedwi

Saif al-Islam Gaddafi hatte den Ruf eines Playboys und wurde lange Jahre als Nachfolger seines despotischen Vaters in Libyen aufgebaut. Inzwischen strebt er die Führung in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land an.

Tripolis - Er hielt sich Tiger in einem Privat-Zoo, verwaltete Milliardensummen und drohte der Opposition mit einem Maschinengewehr: Saif al-Islam Gaddafi, ein Sohn des früheren libyschen Despoten, galt vor der Revolution von 2011 als Erbe seines Vaters und künftiger starker Mann Libyens. Nach dem Tod des älteren Gaddafi vor zehn Jahren verschwand Saif al-Islam Gaddafi, einer von acht Söhnen des Diktators, von der Bildfläche, doch jetzt ist er wieder da – und will in dem nordafrikanischen Krisenland an die Macht. Die libyschen Behörden wollen ihn von der Präsidentenwahl im Dezember fernhalten. Dass sie Gaddafis Comeback damit aufhalten können, ist aber unwahrscheinlich.

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