Wahlen bei der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt (von links): Geschäftsführer Lennart Nöller mit dem Vorstand – Volker Nübel, Otto Peetz, Thomas Lieb, Frank Friedrichson, Stefan Röller, den stellvertretenden Kreishandwerksmeistern Siegfried Schmid (erster) und Utz Schneider (zweiter) sowie Kreishandwerksmeister Friedrich Barth Foto: Kreishandwerkerschaft

Bei der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt wurden auch seine beiden Stellvertreter wiedergewählt.

Die Kreishandwerkerschaft Freudenstadt blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr zurück – und das trotz vielfältiger Herausforderungen, mit denen das Handwerk weiterhin konfrontiert sei. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung im Haus des Handwerks in Freudenstadt deutlich.

 

Geschäftsführer Lennart Nöller stellte die Jahresrechnung vor und konnte den Mitgliedern geordnete und stabile finanzielle Verhältnisse präsentieren. Die Kreishandwerkerschaft stehe wirtschaftlich auf soliden Beinen, was eine wichtige Grundlage für ihre vielfältigen Leistungen für die Mitgliedsbetriebe darstelle.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand laut Bericht der Kreishandwerkerschaft die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands. Kreishandwerksmeister Friedrich Barth stellte sich erneut zur Wahl, ebenso sein erster Stellvertreter Siegfried Schmid und sein zweiter Stellvertreter Utz Schneider.

Raimund Pfeffer aus dem Vorstand verabschiedet

Auch die weiteren Vorstandsmitglieder Volker Nübel, Otto Peetz, Frank Friedrichson und Thomas Lieb kandidierten erneut. Neu zur Wahl standen Stefan Röller und Frank Beilharz. Die Versammlung sprach dem gesamten Vorstand einstimmig das Vertrauen aus und bestätigte alle Kandidaten in ihren Ämtern.

Der Kreishandwerksmeister dankte für das entgegengebrachte Vertrauen. Er betonte, dass er auch in Zukunft mit großem Engagement daran arbeiten werde, das Handwerk in der Region weiter voranzubringen und die Interessen der Betriebe zu vertreten. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Raimund Pfeffer, der aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl antrat. Die Versammlung würdigte sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz für das regionale Handwerk.

Wertvolle Impulse

Neben den Regularien bot die Mitgliederversammlung auch inhaltlich wertvolle Impulse. So informierten Kooperationspartner über aktuelle Entwicklungen, und ein Fachvortrag zum Thema Verkehrssicherheit im Straßenverkehr stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmern.

In seinem Jahresbericht blickte Barth auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. Als besonderen Höhepunkt hob er den „Tag des Handwerks“ auf dem Marktplatz in Freudenstadt hervor. Dort präsentierte sich das Handwerk in all seinen Facetten und zeigte eindrucksvoll die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Branche. Die Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen – sowohl die zahlreichen Besucher als auch Vertreter des öffentlichen Lebens hätten dies ausdrücklich bestätigt.

Friedrich Barth: „Wir sind hervorragend aufgestellt“

Darüber hinaus unterstrich Friedrich Barth die starke Position der Kreishandwerkerschaft: „Wir sind hervorragend aufgestellt, verfügen über ein engagiertes Team und bieten unseren Mitgliedsbetrieben ein breites Spektrum an Leistungen“, so der Kreishandwerksmeister.

Gleichzeitig ging er auf die aktuellen Herausforderungen im Handwerk ein und stellte einen Vergleich der Mitgliederentwicklung zu Beginn der Jahre 2025 und 2026 vor. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeige sich die Organisation insgesamt stabil und zukunftsfähig.

Die Mitgliederversammlung machte laut der Mitteilung deutlich: Die Kreishandwerkerschaft ist gut aufgestellt und blickt mit Zuversicht in die kommenden Jahre.