Die Bewerbungsfrist in Bräunlingen abgelaufen: Der Amtsinhaber ist nun offiziell der einzige Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 26. Oktober.
Micha Bächle, seit 2018 Bürgermeister von Bräunlingen, tritt bei der anstehenden Wahl am 26. Oktober 2025 erneut an – und er bleibt konkurrenzlos.
Denn nach Ablauf der Bewerbungsfrist am Montag hat sich kein weiterer Kandidat beworben, wie Jana Bausch vom Bräunlinger Wahlamt nun mitteilte. Bächle hat bereits beim Neujahrsempfang zu Jahresbeginn seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekanntgegeben. Die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters findet am 26. Oktober statt. Das Amt ist auf acht Jahre angelegt.
Micha Bächle wurde 2017 mit 68,1 Prozent der Stimmen erstmals zum Rathaus-Chef in Bräunlingen gewählt und ist seitdem das Stadtoberhaupt der Zähringerstadt. In seiner ersten Amtszeit setzte er zahlreiche Projekte um: Die Infrastruktur und das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder wurden deutlich ausgebaut, auch Schulen in Bräunlingen und Döggingen wurden saniert, Neubaugebiete erschlossen und ansässige Unternehmen haben sich erweitert.
Den eingeschlagenen Weg weitergehen
Für die nächsten Jahre möchte Micha Bächle den eingeschlagenen Weg weitergehen: Die Stadtsanierung, das Nahwärmenetz, den Ausbau neuer Wohn- und Gewerbeflächen sowie die Aktivierung leer stehender Immobilien führt er als zentrale Aufgaben an.
Micha Bächle, Jahrgang 1985, stammt aus Löffingen, er hat einen Master-Abschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaften und ist parteilos. Der Bürgermeister ist verheiratet und hat einen Sohn. Seit 2019 ist er Kreisrat im Schwarzwald-Baar-Kreis und seit 2023 stellvertretendes Vorstandsmitglied im Städtetag, zudem ist er Mitglied im Aufsichtsrat des Schwarzwald-Baar-Klinikums und stellvertretender Vorsitzender der Dr.-Fritz-Reimnitz-Stiftung.
Bürgermeister in Bräunlingen
Die demokratisch gewählten Bürgermeister der Stadt Bräunlingen nach dem Zweiten Weltkrieg waren Bernhard Blenkle (1948 bis 1969), Karl Schneider (1970 bis 1985) und Jürgen Guse (1986 bis 2017). Auf Guse folgte dann Micha Bächle.