Bei den Wagenbauern Hardt hat sich einiges getan: Thomas Storz hat seinen Posten als Vorsitzender nach neun Jahren abgegeben.
Eigentlich wollte er bereits ein Jahr früher – zum 20-jährigen Bestehen – den Schlussstrich ziehen. Für ein weiteres Jahr ließ er sich aber nochmals breitschlagen. Die Wagenbauer sind sehr gut aufgestellt und können mit Optimismus nach vorne blicken. Beim Bau der überdimensionalen Wagen ziehen alle Mitglieder Jahr für Jahr an einem Strang. „Kritisch war vor allem der Umzug in der engen Fußgängerzone von Schramberg“, erinnert sich Thomas Storz.
Die frühere „Party des Jahres“ wurde nach der Corona-Pause durch die „Nacht der Tracht“ ersetzt. Schon bald wollen die Wagenbauer mit einem neuen Veranstaltungsformat durchstarten.
Die Geschicke von Thomas Storz übernimmt nun Manuel Haas – ebenfalls ein Wagenbauer durch und durch. Zudem wurde er in den vergangenen Monaten bereits eingearbeitet. „Der perfekte Mann. Er ist engagiert und hat schon einige Jahre Erfahrung als Kassierer“, urteilt Thomas Storz.
„Ich wollte damals den Verein anführen“, erinnert er sich. Nach neun Jahren war die Motivation aber nicht mehr ganz so hoch wie am Anfang. „Aber ich höre mit viel Wehmut auf“, sagt er. Nun werde es neue Impulse geben. Thomas Storz war 16 Jahre im Ausschuss des Vereins, davon sieben Jahre als Beisitzer und neun Jahre als Vorsitzender. Frühere Vorsitzende waren Andreas Fehrenbacher, Marcel Wildermann und Michael Moosmann.
Auch auf der Position des stellvertretenden Vorsitzenden gab es eine Veränderung: Marc Haberstroh gab diesen Posten an Julian Halder ab, bleibt dem Ausschuss aber als Beisitzer erhalten. Neuer Kassierer ist Nico Trick, der Manuel Haas ablöst. Björn Ohnemus ersetzt Andreas Fehrenbacher als Beisitzer. Schriftführer bleibt Michael Klaußner. Die scheidenden Ausschussmitglieder Andreas Fehrenbacher und Julian Halder werden durch Thomas Pfaff und Michael Hermann ersetzt.
Blick auf vergangene Veranstaltungen
Bei der kürzlich stattgefundenden Hauptversammlung berichtete Michael Klaußner über mehrere Veranstaltungen. So wurde für die vergangene Fasnet das Thema Apres-Ski beschlossen, welches grandios umgesetzt wurde. An acht Samstagen und auch unter der Woche wurde fleißig am Wagen gebaut und gebastelt.
Am Rolletag wurde erstmals mit einer Schirmbar neben der Raiffeisenbank bewirtet, was sich bestens bewährte und zumindest im kommenden Jahr wiederholt werden wird. Gut angenommen wurde auch das Sommerfest der Hardter Fasnetsvereine – Katzenzunft, Sälle 15, Steinreute-Teufel und eben die Wagenbauer – welches der neue Katzenrat ins Leben gerufen hatte.
AN welchen Umzügen die Wagenbauer teilnahmen
Bei den Umzügen in Hardt, Schramberg und Heiligenbronn waren die Wagenbauer nicht zu übersehen. Bei der „Nacht der Tracht“ hätte man sich mehr Besucher erhofft, weshalb im kommenden Jahr ein neues Format in der Planung ist. Hinzu kam eine Vatertagswanderung nach Mariazell ins Sportheim. Beim Dorffest kam die Kinderdisco blendend an. Manuel Haas berichtete über eine zufriedenstellende finanzielle Situation. Allerdings seien die Ausgaben für den Wagenbau doch beträchtlich. Mit einer Satzungsänderung sind nun auch passive Mitgliedschaften möglich. Der Verein umfasst derzeit 23 Mitglieder.
Nun sind die Wagenbauer in den Startlöchern für die kommende Fasnet. Das Wagenbauen beginnt im kommenden Jahr. Flagge zeigt die Gruppe beim Falkenhexenball am Samstag, 17. Januar, in Schramberg.