Im Gazastreifen feiern die Menschen die Waffenruhe. Foto: AFP/S. Khatib

Der Waffengang in Nahost hat die USA aufgeweckt – jetzt müssen sie die richtigen Ansprechpartner finden, kommentiert Dieter Fuchs.

Jerusalem - Die Bilanz von elf Tagen der Gewalt im Nahen Osten weist Gewinner aus und Verlierer, Zeichen der Hoffnung und tiefgreifende Probleme. Gewonnen hat Benjamin Netanjahu. Der Premier, abgewählt und unbeliebt, war schon Geschichte. Jetzt hat er als entschlossener Anführer wieder die Fäden der israelischen Politik in der Hand. Gewonnen hat auch die Hamas, die sich als mutiger Verteidiger der Palästinenser in der Region profiliert hat. Dementsprechend heißt der große Verlierer Mahmud Abbas und seine Fatah-Partei. Der Palästinenser-Präsident hatte schon vorher die Hamas mit Tricks von der Macht ferngehalten. Er blieb während der Kämpfe untätig. Der Sieg der Feinde von Abbas und seiner Fatah wird bei den nächsten Wahlen umso größer ausfallen.

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