Waffen in einer Asservatenkammer Foto: Friso Gentsch/dpa/Friso Gentsch

Der Kreistagsausschuss stimmt zu: Das Amt für Zuwanderung und Integration und ein Teil des Ordnungsamts ziehen um.

Das Amt für Zuwanderung und Integration und ein Teil des Ordnungsamts sollen in die Grünewaldstraße 15 umziehen. Die Kreisverwaltung mietet zum 1. Januar 2025 einen Teil des Gebäudes für zunächst acht Jahre. „Wir gehen von einer Amortisation innerhalb von drei Jahren aus“, sagte Dezernentin Catharina Pawlowskij im Verwaltungsausschuss des Kreistags.

 

Kunde kommt nicht direkt mit Mitarbeitern in Kontakt

Wie das? Die Miete, die derzeit für die Räume im Gebäude der Arbeitsagentur in der Stingstraße bezahlt werde (300 00 Euro im Jahr) sowie die Kosten für den Sicherheitsdienst (weitere 36000) entfallen, und der Vermieter beteilige sich mit 50 000 Euro am Umbau. Der sei zwingend, vor allem im Erdgeschoss. Künftig werde es dort ein „Kundencenter“ mit einem offenen, einem halboffenen und einem nichtöffentlichen Bereich geben. Der Kunde komme nicht direkt mit den Mitarbeitern in Kontakt. Das sei wichtig – in jüngster Zeit habe sich die Kundschaft im Amt für Zuwanderung und Integration zunehmend aggressiv verhalten. Auch die Waffenrückgabestelle des Ordnungsamts, die in die Grünewaldstraße ziehen soll, „hängt mit Aggressivität zusammen“. Landrat Pauli: „Wir wollen nicht, dass die Leute mit den Waffen durchs ganze Haus laufen.“