Beim Neukircher Wälderlauf gingen mehr als 250 Teilnehmer aller Altersgruppen auf Strecken zwischen 600 Metern und 10,5 Kilometern an den Start.
Die Skizunft Brend richtet seit Jahrzehnten das winterliche Großereignis „Rund um Neukirch“ aus.
In diesem Jahr musste man nach Schönwald ins Loipenzentrum im Weißenbach ausweichen, weil selbst auf der Hausstrecke an der Martinskapelle die Schneelage nicht ausreichte.
So hat sich die Skizunft Brend zum Ziel gesetzt, den Neukircher Wälderlauf als jährliche Veranstaltung zu etablieren und damit an den traditionellen Wettkampf „Rund um Neukirch“ als Winterveranstaltung anzuknüpfen. Zudem wolle sich die Skizunft auf mildere Winter einstellen und plane daher, im Gegenzug sportliche Sommerveranstaltungen im Vereinssport zu integrieren. Am 17. Mai 2025 verwandelte sich der Furtwanger Ortsteil erneut in einen Treffpunkt für Laufbegeisterte: Mehr als 100 Kinder und Jugendliche sowie fast 150 erwachsene Läufer wagten sich auf die Strecken. Der Neukircher Wälderlauf ist Teil des Intersport Denzer Cups. Die Veranstaltung bot ideale Bedingungen für alle Starter.
Alle Altersgruppen vertreten
Der jüngste Starter (der aber von Papa begleitet wurde), war dabei Linus Sauter mit zwei Jahren. Dem gegenüber stand mit Alfred Denzer vom Denzer Intersport Laufteam, der mit 80 Jahren teilnahm. Gestartet wurde direkt an der Schwarzwaldhalle Neukirch, wo dann auch der Zieleinlauf stattfand. Neben den Läufern war auch der Moderator Stefan Lubowitzki vor Ort.
Die ersten Nachwuchsläufer der Altersklasse U6 gingen bereits um 9.20 Uhr an den Start, um die 600 Meter zurückzulegen. Schon ab der Altersklasse U10 wurde die Strecke länger, diese hatten 1,6 Kilometer zu schaffen, was auch die danach startenden U12-Kinder bewältigten. Gemeinsam gingen die Läufer der U14 und U16 an den Start, um ihre 2,4 Kilometer abzuspulen, bevor um 10 Uhr der Hauptlauf begann.
Die Strecke mit einer Gesamtlänge von 10,5 Kilometern führt einmal rund um Neukirch und bot dabei den Teilnehmenden abwechslungsreiche Eindrücke und wunderbare Ausblicke auf die schöne Schwarzwaldkulisse. Neben den „normalen“ Startern gab es eine neue Spezialklasse, denn erstmals wurde ein fünf Kilometer langer „Fun-Lauf“ angeboten. Dabei durfte gerannt, gelaufen oder auch mit Nordic-Walking-Stöcken gegangen werden. Ideal für alle, die ohne Wettkampfdruck teilnehmen wollten.
Ideales Laufwetter
Das Laufereignis bestach durch sonniges, aber kühles Wetter, ideal zum Laufen. Starke Leistungen, auch der eigenen Sportler, kennzeichneten den Wälderlauf. So stammt auch der Laufzeitschnellste, Sebastian Dotter, von der Skizunft. Nach dem sportlichen Teil lud die Schwarzwaldhalle zum Verweilen ein: Bei der Siegerehrung und einer Bewirtung konnten sich Teilnehmer und Zuschauer austauschen, gemeinsam feiern und den Wettkampf-Tag entspannt ausklingen lassen.
„Der Wälderlauf steht nicht nur für sportliche Leistung, sondern vor allem für Gemeinschaft und Freude an Bewegung“, fasste Pressesprecherin Annika Faller zusammen.