Für rund vier Monate wird dieser Weg entlang des Feuergerätewehrhauses in Niedereschach gesperrt, sobald mit den Rohbauarbeiten begonnen wird. Foto: Albert Bantle.

Als eines „unserer bedeutendsten Projekte“ bezeichnete Bürgermeister Martin Ragg die Sanierung des Feuerwehrhauses in Niedereschach. Für den Fußweg wird eine neue Lösung gewünscht.

Aktuell geht es dort um den „Anbau von Sozialräumen sowie eines Lagers nebst Werkstatt und damit verbunden auch um eine Nutzungsänderung der ehemaligen Posträume für Feuerwehrzwecke.

 

Um die Maßnahme finanziell stemmen zu können, wird diese Erweiterung und Sanierung in zwei Bauetappen erledigt. Die Verträge mit den ausführenden Firmen sind mit Blick auf die Erdbau- und Rohbauarbeiten, den Stahlbetonbau sowie den Anbau bereits unterschrieben.

Danach wird es aus haushaltstechnischen Gründen, eine Baupause geben. Im kommenden Jahr soll es dann mit dem Innenausbau weitergehen.

Fußweg betroffen

Betroffen von der Maßnahme ist ein im hinteren Bereich des Feuerwehrgerätehauses vorhandener Weg, der von Fußgängern von der Mariusstraße her als Abkürzung in Richtung Ortsmitte vielfach genutzt wird. Während der Erdbau- und Rohbauarbeiten wird dieser Weg aus Sicherheitsgründen für rund vier Monate gesperrt.

Nachdem die Verwaltung und auch die Gemeinderäte ein Schreiben aus den Reihen der Bürgerschaft erreicht hat, wonach auf der Grundlage der Baupläne die Befürchtung geäußert wurde, dass die Gemeinde den Weg überhaupt nicht mehr herrichten wolle, landete das Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates noch einmal auf dem Ratstisch.

Ortsbaumeister Hartmut Stern machte dabei deutlich, dass der Weg natürlich wieder hergestellt wird. Im Idealfall hofft Stern jedoch darauf, sich mit einem angrenzenden Grundstückseigentümer einigen zu können, statt der Rampe als besseren Ersatz einen Weg oberhalb des Gerätehauses über ein in privaten Besitz befindliches Grundstück (Steigstraße 5), einen Durchgang bis in die Steigstraße schaffen zu können.

Entschieden sei diesbezüglich noch nichts. Der betroffene Grundstückseigentümer plane dort selbst eine Baumaßnahme. Erst wenn dessen Pläne konkret werden, werde es wegen des erhofften Durchgangs eine Entscheidung geben. Den bestehenden Weg mit Treppe bezeichnete Stern mit Blick auf die Feuerwehrausfahrt als schwierig, weil die Nutzer des Weges direkt durch eine Gefahrenzone geleitet werden. Dies sei, wenn die Feuerwehr ausrücken müsse, ein gefährlicher Zustand, den man möglichst ändern sollte. Vor allem auch deshalb wäre es schön, wenn der von ihm geplante Durchgang zur Steigstraße möglich würde.

Entscheidung erst später

Da bislang vom betroffenen Grundstücksbesitzer keine verbindliche Zusage für diesen Durchgang vorhanden ist und sich dieser erst im Zuge seines eigenen geplanten Bauvorhabens entscheiden möchte, sei aber auch klar, dass der vorhandene Weg nach der Sperrung wieder hergerichtet wird. Dies habe er dem Absender des Schreibens so auch mitgeteilt, und auch der Kreisbaumeister sei informiert.