Die UBL bei ihrem Antrittsbesuch im Turm auf dem Fohrenbühl. Foto: Volker Wierzba

Die Wählervereinigung Unabhängige Bürger Lauterbach (UBL) hat sich in der neu eröffneten Gaststätte Turm zum Antrittsbesuch eingefunden.

Der Vorsitzende Ansgar Fehrenbacher begrüßte die neuen Betreiber auf dem Fohrenbühl und betonte die Bedeutung der Wiedereröffnung für den Ort und den lokalen Tourismus. Er zeigte sich erfreut darüber, dass alle Gaststätten auf dem Fohrenbühl nun wieder in Betrieb sind und unterstrich die Rolle der Gastronomie für das gesellschaftliche Leben in Lauterbach.

 

Wichtige Punkte

Im Rahmen der Ausschusssitzung stand eine Vielzahl von Themen an. Die kurzfristige Absage der für den 16. März angesetzten Gemeinderatssitzung stieß bei den Gemeinderatsmitgliedern der UBL auf Unverständnis, da aus ihrer Sicht wichtige Punkte zu besprechen gewesen wären.

Die Nahwärmeplanung sorgte für Diskussionsbedarf: Das Gebiet der Pfarrer-Sieger-Straße gilt als prädestiniert für den Anschluss an ein kommunales Nahwärmenetz, während die Sanierung der Straße und der Kanäle bereits in der Umsetzung ist. Die UBL betonte die Notwendigkeit, beide Projekte miteinander abzustimmen, um Doppelarbeiten zu vermeiden.

Auch weitere Themen wie die Verzögerung bei der Beantwortung von Anfragen zu Ausblühungen am Friedhof, der Sachstand zum Marktladen im Haus des Gastes und mögliche Car-Sharing-Angebote wurden angesprochen.

Zudem herrscht weiter Klärungsbedarf bezüglich der Behandlung von Leserbriefen im Gemeindeblatt und der Protokollführung im Gemeinderat, was bei einigen Mitgliedern für Verärgerung sorgt.

Boule und Bier

Für die Zukunft plant die UBL die Teilnahme am Weihnachtsmarkt 2026 und 2028, die Fortführung des beliebten „Boule und Bier“-Events auf dem Rathausplatz sowie eine Kühlschrank-Wanderung. Darüber hinaus soll der Austausch mit Unternehmen und Vereinen in Lauterbach intensiviert werden. Die Schaffung zusätzlicher niederschwelliger Angebote für die Bürger steht ebenfalls auf der Agenda.

Das Leitmotiv „Bürger:innen haben Ideen“ bleibt zentraler Bestandteil des Programms. Der Vorsitzende betonte, dass die Wählervereinigung UBL allen Einwohnern eine Plattform bieten will, um ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen in die Gemeindepolitik einzubringen.