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VS/Donaueschingen Corona-Patienten aus dem Elsass wieder gesund

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Pierre Bader vor seiner Entlassung mit dem Team des Schwarzwald-Baar-Klinikums (von links): Jessica Beiche (Pflegefachkraft), Anne Botos (Anästhesie-Pflegefachkraft), Sahra Klündner (Pflegefachkraft), Robert Schwörer (Leitender Arzt der Anästhesiologie, Standort Donaueschingen) und Joachim Blank (Atemtherapeut). Foto: Schwarzwald-Baar-Klinikum

Villingen-Schwenningen/Donaueschingen - Im Schwarzwald-Baar-Klinikum wurden in den vergangenen Wochen drei am Coronavirus erkrankte Patienten aus dem Elsass aufgenommen. Zwei Patienten konnten nun wieder entlassen werden: Georges Haby und Pierre Bader.

Der dritte Patient befindet sich weiterhin in Behandlung, teilt das Klinikum mit. Das Schwarzwald-Baar-Klinikum hatte den französischen Nachbarn bereits Ende März Hilfsbereitschaft signalisiert.

"Ich lag bereits eineinhalb Wochen im Krankenhaus in Mulhouse, als sich mein Zustand zunehmend verschlechterte und ich ins Koma fiel. Wieder aufgewacht bin ich schließlich im Schwarzwald-Baar-Klinikum", erzählt Georges Haby aus Mulhouse. Inzwischen geht es dem 66-jährigen Elsässer besser, und er ist wieder zu Hause bei seiner Familie. "Ich habe den Rücktransport im Krankenwagen sogar ohne Sauerstoffmaske antreten können. Natürlich bin ich noch etwas schwach auf den Beinen – immerhin habe ich 17 Kilo abgenommen. Alles in allem bin ich jedoch sehr froh, die Erkrankung nun überstanden zu haben", so Haby.

Ähnlich geht es dem 62-jährigen Pierre Bader. "Nachdem ich mehrere Tage sehr hohes Fieber hatte, ging es mir mehr und mehr schlecht. Noch in Mulhouse diagnostizierte man mir ein akutes Lungenversagen. Dann ging alles sehr schnell", schildert Bader. Er erinnere sich an Helikopter-Geräusche. Dass er sich in diesem Moment auf dem Weg nach Deutschland befand, wurde ihm erst später klar. "Insgesamt war ich drei Wochen im Schwarzwald-Baar-Klinikum. Die Versorgung war sehr gut – einige Mitarbeiter sprachen sogar Französisch. Jetzt werde ich zur Nachsorge in die Albert-Schweitzer-Klinik nach Königsfeld verlegt", sagt Bader. Er sei sicher, auch hier weiterhin in guten Händen zu sein.

Und auch Georges Haby, der bereits wieder im Elsass weilt, betont: "Meine Anerkennung gilt dem Klinikpersonal für die fürsorgliche Behandlung. Wenn möglich, möchte ich im nächsten Jahr vorbeikommen und mich persönlich bedanken."

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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