In Tieringen und – dieses Jahr ist auch Oberdigisheim dabei – öffnen sich an 16 von 24 Adventstagen Fenster mit Weihnachtsmotiven.
An 16 von 24 Adventstagen öffnet sich in Tieringen ein Fenster mit christlichen und vorweihnachtlichen Motiven. Ein Tradition, die bereits fast 20 Jahre gelebt wird.
Anfangs war es unter anderem Heidi Deyhle, die die Initiative ergriff; mittlerweile laufen die Fäden bei Andrea Eppler zusammen. So wurden beispielsweise in dieser Adventszeit auch in Oberdigisheim Fenster geöffnet. Zuletzt konnten sich über 50 Besucher das Adventsfenster in der Hohlgasse anschauen. Gerhard Eppler und Ursula Schwarzweller hatten deren Baustelle zur Verfügung gestellt. Zahlreiche Fackeln säumten die zwei Meter hohen Mauern und rückten die Szene in ein besonderes Licht. Eine Feuerschale und ein großes Lichternetz sowie zwei Strahler unterstrichen die besondere Atmosphäre. Die Gäste lauschten interessiert einer bayerischen Krippengeschichte und bewunderten die dargestellte Szene im Fenster.
Einen Tag später konnten ebenso viele Gäste das Fenster in der Balinger Straße bei Lars Weigl bewundern. Pastor Norbert Monschau fragte die Besucher, was wäre, wenn Jesus einen „Wunschzettel“ schreiben würde. Er konnte mit seinen Ausführungen die Neugierde bei den Gästen wecken.
An jedem Fenster wird auch gesungen
An jedem Fenster wurden beziehungsweise werden nicht nur Geschichten erzählt, sondern auch gesungen. Advents- und Weihnachtslieder, die von verschiedenen Instrumenten begleitet wurden, waren zu hören. So war es in der Hohlgasse Gerhard Eppler (Bariton) und Lars Eppler (Posaune) und in der Balinger Straße Babara „Babsi“ Meinzer (Gitarre). Nachdem die Fenster „freigelegt“ wurden, gab es Glühwein, Punsch, Kekse und Stollen.