Eine bunte Mischung an Farben und Formen erlebten die Gäste eines Reisevortrags.
Der Vortrag von Manfred Winderl fand im Generationen- und Seniorentreff statt. Winderl präsentierte das Ergebnis seiner Fotosafari im Juni 2024, als er mehr als zweieinhalb Wochen quer durch Island zog.
Selbst am Steuer eines Jeeps und auch zu Fuß erkundete Winderl mit seiner Fotografengruppe den Süden der Insel, drang aber auch auf oftmals sehr schwierigen Straßen und Wegen in das Landesinnere vor.
Er ließ sich von der abwechslungsreichen Landschaft verzaubern, von den gigantischen Wasserfällen, den gewaltigen Felsbrüchen, die auf Grund der geologischen Beschaffenheit mal silbern, mal rot erdig, erschienen, mal vulkan-schwarz, durchzogen von grünen Wiesen und Mooren.
Rundfahrt zu Vulkanen
Die Formationen wirkten oft wie Ölgemälde. Mit einer Drohne filmte er bisweilen die Läufe der kristallklaren Wasserläufe in felsigen geheimnisvollen Schluchten. Dabei kamen auch die kräftigen Farben der Blumen und Gräser zur Geltung und nicht zuletzt die dort lebenden Tiere wie Schafe und Islandpferde, die attraktiven Papageientaucher mit ihren leuchtenden Schnäbeln durften natürlich nicht fehlen.
Die Rundfahrt führte dann auch in die Nähe der feuerspeienden Vulkane und zugleich in Regionen gewaltiger Eisgletscher, deren bläulich schimmernde Riesenquader an Alabasterskulpturen erinnerten. Auf der Insel „zwischen Feuer und Eis“ beherrschen das Bild auch die Geysire, siedend heiße, regelmäßig aufsteigende Quellen , die manche Touristen zum Baden verlocken können, den Fotografen aber mehr der unendlichen Aufnahmemöglichkeiten wegen faszinieren.