In der Reihe „Urlaub für Daheimgebliebene“ in Hechingen gab Erich Klett von der Kreisverkehrswacht Tübingen Tipps zum Umgang mit dem Rollator.
Der sichere Umgang mit dem Rollator war jüngst das Thema von Erich Klett von der Kreisverkehrswacht Tübingen in der Reihe „Urlaub für Daheimgebliebene“, die derzeit im evangelischen Gemeindehaus stattfindet. Als ehemaliger Polizist, der auch im Bereich Straßenverkehr im Einsatz war, war er der richtige Fachmann für das Thema.
Was ist wichtig an einem Rollator? Wenn man vom Arzt einen Rollator empfohlen be-kommt, geht man in ein Sanitätsgeschäft und lässt sich beraten. Es gibt viele Unterschiede bei den Rollatoren. Die Kassenmodelle seien in der Regel schwer und ließen sich nicht oder schwierig zusammenklappen. Was aber besonders wichtig sei, wenn der Rollator zum Beispiel in ein Auto verladen werden soll.
Ganz wichtig sei die richtige Einstellung der Höhe der Griffe. Seien diese in falscher Höhe eingestellt, beanspruchen sie die Nackenmuskulatur zusätzlich und die Nutzer können unter unangenehmen Verspannungen im Nacken leiden, informierte der Referent die Besucher.
Funktionierende Bremsen und Beleuchtung für Verkehrssicherheit
Genauso wichtig seien gut funktionierende Bremsen. Reflektoren oder zusätzlich LED- Lampen, um besser gesehen zu werden, seien vor allem in der Dämmerung, bei Nacht und bei schlechtem Wetter, wichtig. Sie erhöhen die Verkehrssicherheit immens, gab der Klett weitere Hinweise. Auch entsprechende Kleidung mit Reflektoren könne dazu beitragen, von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen zu werden. Oft sei auch eine Klingel sehr praktisch, um auf sich aufmerksam zu machen.
Erich Klett gab noch viele weitere Tipps: Zum Beispiel wie man den Rollator richtig kippt, um Treppen zu steigen. Er betonte zudem, wie ein Rollator das Gehen erleichtert; auch könne man sich jederzeit hinsetzten, wenn nötig.
Sein Fazit: Der Rollator sei ein vielseitiger Helfer für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Er machte Mut, diesen zu benutzen. Der informative Vortrag wurde letztlich mit Beifall belohnt. Mit Kaffee und Kuchen ging der Nachmittag zu Ende.