Etwa 120 Besucher haben es sich beim Open-Air-Kino am Klosterweiher auf der Liegewiese gemütlich gemacht. Foto: Stephan Hübner

Zum Open-Air-Kino am Klosterweiher in St. Georgen kamen rund 120 Besucher, um sich „Indiana Jones 5: Das Rad des Schicksals“ anzusehen.

Bester Laune waren die Besucher des Open-Air-Kinos am Klosterweiher, das der Jugendgemeinderat in Zusammenarbeit mit Victoria Dillmann von der Stabsstelle Stadtmarketing organisiert hatte. Gezeigt wurde der recht aktuelle Film „Indiana Jones 5: Das Rad des Schicksals“.

Laut Dillmann gab es Open-Air-Kino in der Vergangenheit schon des Öfteren, vom aktuellen Jugendgemeinderat aber bisher noch nicht. Die Idee dazu habe sie vergangenes Jahr schon gehabt, trotzdem hätten die Planungen relativ kurzfristig begonnen, da es Fragen zur Vereinbarkeit mit der Schlammabsaugung und dem Fund der Granaten gegeben habe. Der Jugendgemeinderat sei von Anfang an bei allen Gesprächen und der Organisation mit dabei gewesen. Corvin Munz, Oliver Reichert, Simon Schneider und Bhavan Sritharsan verkauften zudem bei der Veranstaltung ganz stilecht Popcorn. Der Erlös soll dem Klosterweiher zugute kommen. Für andere Speisen und Cocktails zeichnete das Seehaus verantwortlich.

6,5 mal vier Meter große Leinwand

Auch Mitglieder der DLRG waren vor Ort, wenngleich der Weiher nicht zum Schwimmen genutzt werden durfte. Dafür konnten es sich die Besucher auf der ausgedehnten Liegewiese nahe des Kinderplanschbereichs gemütlich machen. Dort hatte Leopold Winterhalder vom Kronentheater in Titisee-Neustadt eine 6,5 mal vier Meter messende Leinwand aufgebaut. Zum Einsatz kam ein 30 000 Euro teurer, sogenannter DCP-Projektor, der das namensgebende „Digital Video Package“ abspielen kann.

Auf die Besucher wartete eine dreistündige, kurzweilige Unterhaltung in Form des erst vor wenigen Wochen im regulären Kino gezeigten Films „Indiana Jones 5: Das Rad des Schicksals“. Insgesamt waren rund 110 bis 120 Personen vor Ort, die sich ob der doch etwas kühleren Temperaturen mit wärmenden Decken und Jacken ausgerüstet und Liegestühle mitgebracht hatten.

Leopold Winterhalder, der zum ersten Mal am Klosterweiher war, war mit der Resonanz zufrieden.