Die Entwürfe können bis 15. März im Haus des Gastes in Alpirsbach eingesehen werden. Auch eigene Ideen können Bürger noch einbringen – vor allem wird ein neuer Name gesucht.
Die Entwürfe zur Neugestaltung des Alpirsbacher Kurgartens wurden am Montag im Foyer im Haus des Gastes vorgestellt. Insgesamt waren es vier Entwürfe mit der Platzierung der Jury, wobei drei Entwürfe mit Preisen ausgezeichnet wurden.
Es waren rund 30 Interessenten gekommen, darunter einige Gemeinderäte. Auch Stefan Fromm war gekommen. Sein Entwurf war von der Jury, bestehend aus Fach- und Sachpreisrichtern, am 6. Februar als bester Entwurf ausgewählt worden. Bürgermeisterin Vanessa Schmidt bedankte sich bei allen Teilnehmern, die sich für das Projekt Kurgarten engagiert hatten, und beim Gemeinderat.
Der Ausstellungszeitraum ist bis Sonntag, 15. März, täglich von 10 bis 18 Uhr, außer am Wahlsonntag, also am 8. März. Schmidt betonte, dass die Verwaltung für Rückfragen oder Änderungsvorschläge offen sei.
60 Prozent Zuschüsse
Stadtbaumeister Rudolf Müller gab zunächst einen Überblick über die Entwicklungsschritte aus der Vergangenheit, welche sehr langwierig gewesen seien, ohne dass etwas umgesetzt worden war. Das Ziel sei es nun, die Planung in 2026 abzuschließen, um 2027 mit der Umsetzung beginnen zu können.
Wie Müller weiter sagte, könne mit Zuschüssen von 60 Prozent gerechnet werden. Allerdings werde die Umsetzung nur schrittweise erfolgen können, je nach Haushaltslage. Er rechnet mit einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren.
Anschließend stellte Müller die vier eingegangenen Konzepte vor und nannte jeweils die Gründe für die entsprechende Bewertung.
Offen für Anregungen
Von der Jury war der Entwurf von Landschaftsarchitekt Stefan Fromm als bestes Konzept beurteilt worden, da mehrere Baustellen abgebildet wurden, die auch einzeln umgesetzt werden können. Wie Müller weiter sagte, erhielten alle Teilnehmer ein Grundhonorar als Motivation. Allerdings räumte er ein, dass in seiner beruflichen Laufbahn bislang kein Projekt eins zu eins umgesetzt worden war.
Fromm erläuterte seine Planung und zeigte sich offen für Anregungen. Es gab Anregungen für eine Schlittenbahn oder einen Mehrgenerationenspielplatz. Speziell zu diesem Mehrgenerationenspielplatz erklärte Müller, dass sich sicherlich einige Geräte einplanen ließen, ein größerer Platz sei im Kurpark jedoch nicht umsetzbar, denn der Parkcharakter solle erhalten bleiben.
Vorschläge einreichen
Ein weiterer Punkt sei der Name. Die Verwaltung könne sich vorstellen, dass vonseiten der Bürger Vorschläge im Rahmen einer Ausschreibung gemacht würden. Für den besten Vorschlag könne man einen Preis ausloben.
Tanja Zinser schlug vor, die Ausstellung auch online anzubieten, um das Angebot auch anderen Personen anzubieten. Sowohl die Bürgermeisterin als auch der Stadtbaumeister nahmen diese Anregungen an und wollen sie umsetzen.