Die Schülerinnen am Vorlesetag Foto: Sabrina Boss

Lesen ist wichtig: Das sehen auch Schülerinnen der Schlossberg-Realschule so, die sich als Lesebotschafterinnen in der Kita Gartenstraße engagierten.

Elf Schülerinnen der Schlossberg-Realschule haben sich am bundesweiten Vorlesetag 2025 als Lesebotschafterinnen in der Kita Gartenstraße und der Oststadtschule in Ebingen engagiert.

 

Die Neunt- und Zehntklässlerinnen hatten sich zu Beginn des Schuljahres für die neu gegründete Literatur-AG angemeldet, die erstmals angeboten und von Deutschlehrerin Sabrina Boss geleitet wird.

Während eines Besuchs in der Stadtbücherei entstand im Gespräch mit Cordula Stepper, die den Vorlesetag in Albstadt organisiert, spontan die Idee, die AG-Teilnehmerinnen am Vorlesetag einzusetzen. Nach Rücksprache mit Schulleiterin Ute Leins stand fest: Das Projekt passt nicht nur ideal in das Konzept der AG, sondern fördert auch Kreativität, Eigeninitiative und freiwilliges Engagement.

Passende Bücher wurden ausgesucht

In einem weiteren Treffen suchten die Schülerinnen gemeinsam mit Stepper und Boss passende Bücher für ihre jeweiligen Gruppen aus. Die Auswahl reichte von bunten Bilderbüchern über Geschichten über Freundschaft bis hin zu Kamishibai-Erzählungen mit Bildkarten.

Anschließend begann in der Literatur-AG das Proben für den großen Tag. In Zweier- und Dreierteams legten die Schülerinnen ihre Geschichten fest und entwickelten kleine Unterrichtseinheiten. Besonders wichtig war ihnen, die Hinweise von Stepper umzusetzen: Für die Kindergartenkinder und Grundschüler sollte die reine Lesezeit reduziert, dafür mehr interaktive Elemente eingebaut werden.

Nach dem Vorlesen folgten in den Gruppen vielfältige Aktivitäten: Gespräche über das Buchthema, Quizfragen, Ausmalbilder, Bastelangebote, kurze Spiele und sogar kleine Geschenke für die Kinder. Lehrerin Boss lobte die große Kreativität und den Teamgeist der Schülerinnen.

Rückmeldungen fielen überwältigend positiv aus

Am Donnerstag vor dem Vorlesetag präsentierten die Teams ihre Programme in einer Generalprobe. Mit detaillierten Ablaufplänen, liebevoll gestalteten Materialien und viel Motivation waren sie schließlich bestens vorbereitet.

Die Rückmeldungen fielen überwältigend positiv aus – sowohl von den Einrichtungen als auch von den Schülerinnen selbst. Trotz einiger spontaner Anpassungen funktionierten die Pläne hervorragend. Vor allem aber hatten die Jugendlichen Freude, bekamen viel Zuspruch von Kindern, Lehrkräften und Erziehern und wuchsen dabei über sich selbst hinaus.