Schon einmal als 3D-Gebäude aufgebaut sind die Hütten für das „Kuckuckland Schwarzwald“. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Eine weitere touristische Attraktion für Triberg steht in den Startlöchern: Der Gemeinderat beschloss den Bebauungsplan für das „Kuckuckland Schwarzwald“.

Einmal mehr sprach der Triberger Gemeinderat in der letzten Sitzung des vergangenen Jahres über das „Kuckuckland Schwarzwald“ entlang der Gutach beim Gremmelsbacher Stammsitz „Haus der 1000 Uhren“. Es ging um den Bebauungsplan. Erst einige Tage zuvor war das Thema auch im Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Raumschaft Triberg als Änderung des Flächennutzungsplans vorgelegen.

 

Das Kuckuckland, das von Thomas Weisser bereits 2023 vorgelegt worden war, geht damit nun in die Umsetzungsphase. Geplant ist ein Museums- und Themenpark rund um die Handwerkstraditionen des Schwarzwalds, die hier interaktiv erlebbar gemacht werden sollen – mit thematisch gestalteten Eventhütten im Stile von Schwarzwaldhäusern. Das Unternehmen Weisser weist damit auf die mehr als hundertjährige Familiengeschichte hin.

Dabei sollen die Eingriffe in das Gelände gering und naturnah gehalten werden. „Wir tragen diesen Beschluss mit; die CDU-Fraktion stand diesem Vorhaben von Beginn an sehr aufgeschlossen gegenüber. Wir sind froh, dass wir Unternehmer haben, die kein Risiko scheuen und hoffen, dass ‘der Rest‘ nun schneller vonstattengeht“, meinte Klaus Wangler dazu.

Dem schloss sich im Namen der Freien Wähler auch der Gremmelsbacher Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner nahtlos an. Susanne Muschal (SPD) betonte, dass sich das gesamte Gremium von Beginn an für das Vorhaben begeistert habe. Auch ihre Fraktion begrüße den nun endlich möglichen Beschluss.

Weitere touristische Attraktion

Nach sorgfältiger Abwägung der öffentlichen und privaten Belange unter- und gegeneinander seitens des Gemeinderats – auch solcher, die nach der erneuten Offenlage eingegangen waren – tat sich das Gremium nicht allzu schwer. Schließlich steht mit dem Kuckuckland nun eine weitere Attraktion für den Tourismus, sicher aber auch beispielsweise für Schulklassen, in den Startlöchern. Dabei wurden auch die örtlichen Bauvorschriften als Satzung mit beschlossen.