Mehr Platz für Tiere, neue Aufträge für Schule und Sporthalle: Der Technische Ausschuss hat in Bad Dürrheim mehrere wichtige Entscheidungen getroffen.
In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses wurden fünf Tagesordnungspunkte besprochen. Die Bauangelegenheiten stellte Petra Schmidtmann vor, die Leiterin des Fachbereichs Bauwesen der Stadtverwaltung.
Für ein Gebäude in der Storchenstraße 1 wurde dem Antrag in der Abweichung der Fenstergröße für einen zweiten Rettungsweg im Erdgeschoss stattgegeben.
Für das bereits genehmigte Bauvorhaben zur Einrichtung von zwei Kinderbetreuungsgruppen war nachträglich eine Abweichung für ein vorgesehenes Doppelfenster wegen bauordnungsrechtlichen Anforderungen notwendig gewesen. Für die Freien Wähler ärgerte sich der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jürgen Rauch über den nachträglichen Antrag an sich, während Architekt Dieter Merz als Sachkundiger Bürger die Sache als unproblematisch ansah, die auch mal kurz mit dem Nachbarn besprochen werden kann.
Für die Hammerbühlstraße 17 wurde die nachträgliche Überdachung in Satteldachform einer bestehenden Terrasse genehmigt.
Landwirtschaftsamt muss noch zustimmen
In Öfingen erhielt im Gewann „Kleinöschle“ der Neubau eines Jungviehstalls - vorbehaltlich der Stellungnahme des Landwirtschaftsamtes – das Plazet. Die Stallfläche beträgt 519,53 Quadratmeter. Im Gebäude sind 25 Liegeplätze für Jungvieh im Alter von 14 bis 18 Monaten sowie weitere 25 Liegeplätze für Jungvieh im Alter von 19 bis 24 Monate vorgesehen.
Unter Einbeziehung aller Flächen wird die Gesamtgröße nun 650,64 Quadratmeter und die neue Hoffläche 544 Quadratmeter betragen.
Lüftung ist im Dach vorgesehen
Auf dem Dach des geplanten Stallgebäudes ist zudem die Installierung einer Belüftungsanlage vorgesehen. Die Anhörung des Landwirtschaftsamt erfolgt durch die Baurechtsbehörde. „Die Bauerweiterung dient der Verbesserung des Tierwohls“, stellte Schmidtmann heraus. Eine Erweiterung für eine höhere Tierzahl wäre nicht genehmigt worden. Für die LBU freute sich Tanja Schuler besonders über das bessere Wohlergehen der Tiere mit der Vergrößerung.
Für die Erneuerung der Wasserleitung in der Salinensporthalle wurde an die in Sulz am Neckar ansässige Firma Sülzle-Kopf GmbH zu deren Angebotssumme von brutto rund 118 000 Euro der Auftrag für die Arbeiten vergeben. Die Zustimmung für Schlosserarbeiten im Rahmen der Erweiterung der Ostbaarschule in Höhe von rund 138 000 Euro vergeben. Den Auftrag erhielt die Schlosserei-Metallbau Rosenstiehl aus Donaueschingen, deren Angebot sogar 16 Prozent unter der eigentlich vorgesehen Kostenrechnung lag.