Wildbergs Hundesportler veranstalten am 12. April ein großes Hoopers-Turnier. Foto: Pixabay

120 Starts an nur einem Tag – organisatorisch ist das nächste Turnier der Wildberger Hundesportler eine echte Herausforderung. Die Vorfreude ist riesig.

Bereits im vergangenen Jahr haben sich die Hundesportler aus Wildberg an eine neue Herausforderung gewagt: Bei einer Kombi-Prüfung konnten die Teilnehmer sowohl die Begleithundeprüfung – hier waren sieben eigene Vereinsmitglieder und zwei Fremdstarter dabei – als auch eine Obedience-Prüfung – hier waren es vier eigene Mitglieder und fünf Fremdstarter – absolvieren.

 

Diese 18 Starts sind jedoch nicht mit dem Hoopers-Turnier vergleichbar, das für den 12. April geplant ist. 40 Teilnehmer haben sich für je drei Wertungsläufe angemeldet. Das entspricht 120 Starts an nur einem Tag.

„Wir hoffen, wir haben an alles gedacht“

Für den Hundesportverein Wildberg ist es das erste Turnier, welches der Verein ausrichtet, und gleichzeitig die erste Veranstaltung dieser Größenordnung. „Organisatorisch ist es schon etwas herausfordernd, da wir so etwas Großes noch nie gemacht haben“, erzählt Jasmin Drodofsky vom HSV Wildberg. Haben wir die richtige Menge an Essen, Tischen und Bänken? Haben wir genug Helfer an den richtigen Stellen? Fragen wie diese beschäftigen das Organisationsteam seit einigen Wochen. „Wir hoffen, wir haben an alles gedacht.“

Die Vorfreude auf das bevorstehende Turnier überwiege so manche kleine Sorgen jedoch bei weitem, wie Jasmin Drodofsky berichtet: „Wir freuen uns riesig auf das Turnier und auch auf die Herausforderung, die uns an diesem Tag erwartet. Wir hoffen auf gutes Wetter und schöne Momente im Hundesport.“

Interessierte sind jederzeit willkommen

Das Turnier beginnt am Sonntag, 12. April, 9.30 Uhr, auf dem Vereinsgelände in Wildberg. Je nachdem, wie schnell und reibungslos die Wertungsläufe vonstatten gehen, dürfte das Turnier am Nachmittag beendet sein. „Die Begleitpersonen der Teilnehmer und unsere Helfer mit eingerechnet, gehen wir davon aus, dass rund 70 Personen teilweise gleichzeitig auf dem Vereinsgelände sein werden“, schätzt Jasmin Drodofsky. Wer sich für diesen Hundesport interessiert, kann während des Turniers jederzeit auf dem Vereinsgelände vorbeikommen.

Ausdauer, Geschick, Konzentration und eine verlässliche Kommunikation

Der Name „Hoopers“ geht auf die englische Bezeichnung für die Bögen („Hoops“) zurück, welche einen großen Teil des zu bewältigenden Parcours ausmachen. Es gilt, innerhalb einer festgelegten Zeit möglichst fehlerfrei Hindernisse wie Bögen, Tunnel und Tonnen zu überwinden.

Dafür braucht es Ausdauer, Geschick, Konzentration und eine verlässliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Laufen muss der Hund den Parcours alleine, der Hundeführer steht in einem sogenannten Führbereich.

Von hier aus weist er den Hund mit Körpersprache, Hörzeichen und klaren Signalen an, welches Hindernis er als nächstes zu nehmen hat, sei es ein Bogen, ein Tunnel, eine Tonne oder ein Zaun (auch Gate genannt).