In einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Wildbad hat es am Montagabend einen Vorfall gegeben. Schnell machten in der Stadt Gerüchte die Runde. Was ist dran?
Ein 30-Jähriger Mann ist offenbar bei einer Auseinandersetzung in der Flüchtlingsunterkunft in der Bad Wildbader Bismarckstraße am späten Montagabend verletzt worden. Zuerst berichtete die Pforzheimer Zeitung.
Dem Bericht zufolge sitze der mutmaßliche Täter, ein 38-Jähriger, in Untersuchungshaft. Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben von Nicolaus Wegele, Erster Staatsanwalt und Sprecher der Staatsanwaltschaft in Tübingen.
Demnach seien die beiden Beteiligten bei dem Vorfall mit den Fäusten aufeinander losgegangen. Der in U-Haft sitzende Beschuldigte soll dabei gedroht haben, auch ein Messer einzusetzen, dazu sei es aber nicht gekommen.
Der im Raum stehende Vorwurf laufe daher nicht auf eine versuchte Tötung hinaus, da es bei einer Drohung geblieben sei. Daher werde wegen Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.
Keine Messerstecherei
Der 30-Jährige habe sich laut Staatsanwaltschaft gebrochene Rippen zugezogen.
Zu einer Messerstecherei, wie es am Mittwoch in Bad Wildbad gerüchteweise hieß, sei es nicht gekommen.