Die Polizei berichtete am Donnerstag von einem Zwischenfall beim Rosenmontagsumzug in Titisee-Neustadt (Symbolfoto). Foto: David Inderlied/dpa

Gefährlicher Vorfall in Titisee-Neustadt: Beim Fasnachtsumzug soll ein Autofahrer eine Straßensperre missachtet haben – einige Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Es klingt nach einem extrem bedrohlichen Szenarien, das laut Polizeibericht jedoch glimpflich ausgegangen ist: Am Rosenmontag soll ein Autofahrer in Titisee-Neustadt ein Durchfahrtsverbot beim Fasnachtsumzug missachtet haben.

 

Dem Polizeibericht zufolge soll der Autofahrer die Sperrung durch Warnbalken und Verkehrszeichen missachtet haben und über die Hochkreuzung in Titisee-Neustadt die Hauptstraße gefahren sein.

Die Sperrung erfolgte, weil sich dort die Gruppen für den Rosenmontagsumzug aufstellten, so die Polizei. Der Autofahrer soll seine Fahrt trotz Hinweisen von Zeugen auf das Durchfahrtverbot fortgesetzt haben. Demnach soll er in „Slalomfahrt“ und deutlich zu schnell gefahren sein. Einige Personen mussten sich laut Polizei „ in Sicherheit bringen“.

Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Im Nachgang wurde der Fahrer „zweifelsfrei identifiziert“, schreibt die Polizei, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sollen sich beim Polizeirevier Titisee-Neustadt (07651/9 33 60) melden.