Das sagt die SWEG zu dem Vorfall am Burladinger Bahnhof, zu dem das DRK mit reichlich Rettungswagen und Personal anrücken musste.
Solch einen Einsatz erlebt das DRK Burladingen aber auch die SWEG mit ihrem Naldo-Verkehr nicht alle Tage. Am vergangenen Samstag mussten Rettungskräfte zum Burladinger Bahnhof ausrücken, weil sie zu einem „Massenanfall von Verletzten“ gerufen wurden.
Auf der Bahnlinie nach Hechingen war ein Zug mitten auf der Strecke, kurz vor Burladingen liegen geblieben. Im Zug und den Abteilen wurde es ob des strahlenden Sonnenscheins immer heißer, einige Zuginsassen waren nach einer Weile wohl stark überhitzt und dehydriert, klagten über Übelkeit und Schwindel.
Alle Chefs vor Ort
DRK Bereitschaftsleiter Heiko Lebherz war vor Ort, ebenso Kreisbrandmeister Sven Röger, der Leiter des Amts für Bevölkerungsschutz und ein Notfallmanager der SWEG. Wir befragten nun den Pressesprecher des Verkehrsbetriebes SWEG, und wollten den Grund für den spektakulären Vorfall wissen.
Pressesprecher Christoph Meichsner erklärte dazu, dass der Zug, der auf der Strecke liegengeblieben war, im Notbetrieb an den nächsten Bahnhof, das war Burladingen, weiterfahren konnte.
Vermutlich war auch der Zug „überhitzt“
Dort seien die Fahrgäste vom SWEG-Notfallmanager mit Wasser versorgt wurden. „Auch wurden von der SWEG-Leitstelle mehrere Taxis organisiert, die die gestrandeten Fahrgäste auf Kosten der SWEG vom Bahnhof Burladingen an ihre Wunschorte brachten“.
Nach dem Grund für den Aussetzer des Zuges gefragt, räumte Meichsner ein, es werde noch geforscht. „Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden. Vermutlich blieb der Zug wegen Überhitzung stehen“.