Paul Lubina, Salomé Oswald, Silvie Lamla, Oberbürgermeister Jürgen Roth (vordere Reihe von links) sowie Niklas Kißler, Alexander Schmid, Lea Keller und Till Kohler haben sich für die Umsetzung der Begegnungsbank am Vorderen See in Schwenningen eingesetzt und laden zur regen Nutzung ein. Foto: Stadt VS/Madlen Falke

Gemeinsam statt einsam: Villingen-Schwenningen weiht eine innovative Begegnungsbank am Vorderen See in Schwenningen ein.

Was kann eine einfache Sitzbank bewirken? In Villingen-Schwenningen soll sie künftig Menschen miteinander in den Dialog bringen.

 

Als neuer Ort der Begegnung direkt am Vorderen See setzt sie ein starkes Zeichen gegen die Einsamkeit im Alltag und fördert den Austausch zwischen den Generationen, zeigt die Stadt VS in einer Pressemitteilung auf.

Kürzlich wurde die besondere „Begegnungsbank“ von Oberbürgermeister Jürgen Roth feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und dem Seniorenheim Alpenland.

Ins Gespräch kommen

„Die Idee, die diesem Projekt zugrunde liegt, ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Die Bank, prominent gegenüber dem Seniorenheim platziert, lädt Passanten und Bewohner gleichermaßen dazu ein, Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein speziell entworfenes Schild signalisiert die Bereitschaft für einen kleinen Plausch und bietet mit einem Drehelement sogar Gesprächsanregungen. Damit wird eine niedrigschwellige und herzliche Einladung geschaffen, die Barrieren abbaut und Menschen unkompliziert zusammenbringt“, skizziert die Stadt VS.

Entstanden ist dieses wertvolle Projekt aus einer Initiative des Fördervereins „Zukunft gestalten“ des Seniorenheims Alpenland. Die Stadt Villingen-Schwenningen griff die Idee gerne auf und sorgte für eine rasche und reibungslose Umsetzung.

„Wichtiger Dialog“

Oberbürgermeister Jürgen Roth betonte bei der Einweihung den Gemeinschaftscharakter des Vorhabens. Auch die Vertreter des Seniorenheims Alpenland, Paul Lubina, Einrichtungsleiter des Seniorenheims Alpenland, sowie Salomé Oswald, Niklas Kißler und Lea Keller als Projektbegleiter versprechen sich von diesem Angebot einen wichtigen Dialog für ältere Menschen, die häufig unter Einsamkeit leiden. Von städtischer Seite nahmen Silvie Lamla, Leiterin des Grünflächen- und Tiefbauamtes, sowie Till Kohler und Alexander Schmid aus dem Amt teil, die für die Umsetzung der Begegnungsbank zuständig waren.

Die Realisierung sei ein Musterbeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit gewesen, schreibt die Stadt weiter. Während das Seniorenheim die Idee und das innovative Schild lieferte, übernahmen das städtische Grünflächen- und Tiefbauamt sowie die Technischen Dienste VS die fachgerechte Umsetzung der Infrastruktur.

Weitere Ideen

Dazu gehörten die Herstellung einer barrierefreien Zuwegung und einer ansprechenden Podestfläche sowie die Montage der Bank und des Schildes. Die Investition sei ein kleiner Beitrag für einen großen sozialen Mehrwert und gut angelegtes Geld in das Miteinander in Villingen-Schwenningen.

Damit die Begegnungsbank zu einem lebendigen Treffpunkt wird, seien bereits weitere Pläne in Vorbereitung. Von Seiten der Senioreneinrichtung seien unter anderem kleine Musikangebote und Vorleseaktionen geplant, um den Austausch im Alltag dauerhaft zu fördern.

„Die neue Bank ist somit mehr als nur eine Sitzgelegenheit – sie ist ein Symbol für Offenheit, Gemeinschaft und die Sorge füreinander, das ab sofort allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht“, heißt es abschließend.