Christian Gentner spielte im Herbst seiner aktiven Karriere beim FC Luzern – aktuell ist er Leiter der Lizenzspielerabteilung des VfB. Foto: Imago/Geisser

Der VfB Stuttgart tritt an diesem Samstag (15 Uhr) in seinem zweiten Testspiel der Vorbereitung beim FC Luzern an. Dabei trifft der deutsche Vizemeister in der Schweiz auf ein fittes Team, denn der FCL startet in neun Tagen in die Saison.

Geht es nach der „Luzerner Zeitung“, dann steht an diesem Samstag (15 Uhr) in der heimischen, 16 000 Zuschauer fassenden Swissporarena ein kleiner Fußball-Festtag ins Haus. Schließlich schreibt das Blatt vom „Champions-League-Glamour“, der das Stadion im heimischen Allmend nun bald umwehe. Denn mit dem VfB Stuttgart ist der deutsche Vizemeister zu Gast.

 

Aus Sicht des VfB ist die Partie beim Siebten der abgelaufenen Saison in der Schweizer Super League zwar lediglich das zweite in einer ganzen Serie von Testspielen mit Blick auf den Pflichtspielstart am 17. August mit dem Supercup bei Bayer Leverkusen. Und dennoch ist das Match auch für die Mannen von Trainer Sebastian Hoeneß ein anderer Prüfstein als das erste Testspiel bei Oberligist FSV Hollenbach, das man glatt mit 8:1 gewann.

Denn anders als die Amateure aus dem Hohenlohischen, die ebenfalls gerade erst ins Training eingestiegen waren, steht das Team vom FC Luzern bereits voll im Saft. Schließlich steht dem FCL, der vom Liechtensteiner Mario Frick trainiert wird, bereits am übernächsten Sonntag, 21. Juli, der Ligastart gegen Servette Genf ins Haus.

Auch beim VfB Stuttgart, wo man noch nicht auf die beiden urlaubenden Schweizer EM-Fahrer Leonidas Stergiou und Fabian Rieder zurückgreifen kann, geht man die Partie seriös an. Also reist die Mannschaft wie vor jedem Bundesligaspiel üblich bereits am Freitag nach dem Abschlusstraining und einem gemeinsamen Essen nach Luzern – und übernachtet vor Ort im Hotel. Einer im Tross der Stuttgarter kennt sich dabei besonders gut aus: Immerhin hat Christian Gentner, der Leiter der Lizenzspielerabteilung des VfB, von Sommer 2021 an für anderthalb Jahre bei den Weiß-Blauen gespielt.

Dieses Trio ist nicht dabei

Es ist davon auszugehen, dass der VfB-Trainer Hoeneß in der ersten und zweiten Halbzeit zwei unterschiedliche Teams auf den Rasen schicken wird. Nicht spielen werden definitiv Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey und Josha Vagnoman – das Trio befindet sich nach jeweils längeren Verletzungen noch im behutsamen Formaufbau.