Vincent Kittel und der FSV Rheinfelden enttäuschten im Derby beim FC Wittlingen und haben gegen Binzen etwas gutzumachen. Foto: Hannes Brenneisen

Das Bezirksderby am drittletzten Spieltag der Fußball-Landesliga geht bereits am Freitagabend über die Bühne. In der kommenden Woche peilt der FSV einen Transfer an.

Ab 20 Uhr ist der TuS Binzen beim FSV Rheinfelden zu Gast. Beide Mannschaften haben nach den Niederlagen am vergangenen Wochenende etwas gutzumachen. Die Löwenstädter verloren beim FC Wittlingen mit 0:1, der TuS Binzen musste sich zu Hause dem SV Mundingen mit 2:4 geschlagen geben. Damit endete bei den Kandertälern eine beeindruckende Erfolgsserie in der Rückrunde.

 

Positive Konstanz ist ein Fremdwort beim FSV. Vier Siege (2:0 gegen den SV Weil, 3:1 gegen den FC Tiengen, 6:0 gegen Waltershofen, 3:2 gegen Wyhl) stehen fünf Niederlagen (0:6 gegen Mundingen, 0:3 gegen Lörrach-Brombach, 1:4 gegen Emmendingen, 2:5 gegen Bahlingen II, 1:3 gegen Stegen) gegenüber. Im Nachholspiel gegen den stark aufgekommenen Freiburger FC reichte es zu einem 1:1 Unentschieden.

Welche Form zeigt der FSV am Freitagabend?

Obwohl der FSV Rheinfelden, der aktuell Sechster ist, in dieser Saison bislang überwiegend im oberen Tabellendrittel zu finden war, ist er den Beweis einer Spitzenmannschaft schuldig geblieben. Bärenstarke Auftritte wechselten mit schwachen Vorstellungen ab. Zeigen sich die Rheinfelder am Freitagabend unter Flutlicht von ihrer besseren Seite, dann gehen sie als Favorit in dieses Bezirksderby. Wenn nicht, hat der Tus Binzen gute Chancen, etwas aus dem Natur Energie-Stadion mitzunehmen.

„Wir haben jetzt zwei Spiele in Folge verloren. Da wäre es am Freitag mal an der Zeit, wieder zu punkten. Allerdings habe ich Respekt vor dem spielstarken Gegner“, betonte FSV-Vorsitzender Patrick Da Rugna. Personell sieht’s beim FSV gut aus. Und für die neue Saison haben die Rheinfelder nach Aussage von Da Rugna einen dicken Fisch an der Angel. Der FSV-Vorsitzende ließ durchblicken, dass es sich um einen Regionalligaspieler handelt. Er soll in der nächsten Woche beim Landesligisten einen Vertrag unterschreiben.

Ganz und gar nicht zufrieden war Binzens Coach Manuel Schwarz mit dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft.

FSV Rheinfelden kein gutes Pflaster für Binzen

Das 2:4 ist nun aber aufgearbeitet und abgehakt. „Gegen Mundingen hat bei uns die Leidenschaft auf dem Platz gefehlt. Wenn man zwei Gänge runterschaltet, reicht es nicht. Das war zu wenig. Wenn wir in Rheinfelden bestehen wollen, dann müssen wir diese Leidenschaft wieder zeigen“, betont Schwarz.

Allerdings will der Binzener Trainer nicht verhehlen, dass seiner Mannschaft der FSV Rheinfelden nicht so richtig liegt: „Es ist ein spezielles Spiel. Das Heimspiel haben wir 3:5 verloren. Es wird am Freitag die Tagesform entscheiden.“ Will Binzen den angestrebten Platz als aktueller Zehnter auf der Zielgeraden nicht aus den Augen verlieren, sollte der TuS am Freitagabend nicht mit leeren Händen dastehen.

Fehlen werden laut Coach Schwarz der verletzte Joshua Kopp und der privat verhinderte Patrice Glaser.