Nach vier Sondierungsrunden haben Grüne und CDU eine Basis für Koalitionsverhandlungen vereinbart. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Kommenden Donnerstag wollen die beiden Parteien Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen haben ihrem alten und vielleicht neuen Koalitionspartner vorher weitgehende Zugeständnisse abgerungen – nicht nur beim Klimaschutz.

Stuttgart - Am kommenden Donnerstag wollen die Grünen Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufnehmen. Wer die Richtung vorgibt, machten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein Team bereits in den Sondierungsgesprächen klar: „Das Wahlergebnis hat die Gewichte von uns Grünen verschoben, daraus folgt ein klarer Führungsanspruch.“ Damit da keine Zweifel aufkommen, haben die Grünen ihrem potenziellen Koalitionspartner ein siebenseitiges Papier abgerungen, dass sich in weiten Teilen wie das Wahlprogramm der Grünen liest. Es soll die Basis für die Koalitionsverhandlungen bilden. Ministerpräsident Kretschmann räumte ein, dass es innerhalb seiner Partei große Bedenken gegen eine Wiederauflage der grün-schwarzen Koalition gegeben habe. „Wir sind halt kein bloßer Abnickverein“, sagte er. Die CDU will alles Vereinbarte mittragen, betonte Landeschef Strobl: „Wir haben ein gutes gemeinsames Fundament gefunden.“

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