Zu Ausschreitungen kam es bei der Anreise von Hoffenheim-Fans zum Spiel gegen den SC Freiburg. Die Bilanz: vier verletzte Einsatzkräfte und zahlreiche Betretungsverbote.
Während der Anreise von Fußballanhängern der TSG 1899 Hoffenheim kam es im Zug zwischen Offenburg und Freiburg im Breisgau zu Ausschreitungen. Mehr als 90 TSG-Fans mussten am Bahnhof Herbolzheim den Zug verlassen.
Zunächst sei es am Sonntagmittag während der Anreisephase zum Spiel des SC Freiburg gegen Hoffenheim zu verbalen Provokationen zwischen beiden Fanlagern gekommen. So schildert die Polizei in einer Mitteilung die Vorfälle.
Einsatzkräfte der Bundespolizei, sollen in der Folge von Hoffenheimer Fußballanhängern beleidigt und angegriffen worden sein. Vier Einsatzkräfte wurden laut Mitteilung dabei leicht verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.
Aufgrund des Tatverdachts des Landfriedensbruchs, des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung, mussten die beteiligten Fußballanhänger den Zug am Bahnhof Herbolzheim verlassen. Anschließend wurden sie einer Identitätsfeststellung unterzogen.
Betretungsverbote für 92 Personen
Der Zug setzte seine Fahrt ohne die Fußballanhänger fort. Aufgrund eines durch die Landespolizei erlassenen Betretungsverbotes für das Stadtgebiet von Freiburg, durften die 92 Personen nicht weiterreisen. Gegen erkannte Straftäter hat die Bundespolizei Ermittlungen eingeleitet.