Die Polizei nahm am Wochenende mehrere Autoposer ins Visier. (Symbolfoto) Foto: Eich

Über das gesamte Wochenende dienten die Parkplätzen verschiedener Einkaufszentren in der Region wieder als Treffpunkt der Poser- und Partyszene. Besonders betroffen waren Schwenningen, Bad Dürrheim, Trossingen und Rottweil.

Villingen-Schwenningen/Rottweil - Die Beamten der Polizeireviere, der Verkehrspolizei und Einsatzbeamte aus Göppingen kontrollierten deshalb zusammen mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Villingen-Schwenningen schwerpunktmäßig mehrere Fahrzeuge und deren Insassen. Sie stellten dabei mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Außerdem wurden mehr als 20 Fahrzeuge wegen technischen Veränderungen beanstandet. Zwei Autos mussten wegen schweren Mängeln sogar aus dem Verkehr gezogen werden. Einige Fahrer fielen zudem durch diverse Verkehrsverstöße auf, zwei hatten nicht einmal einen Führerschein.

Autofahrer weichen auf andere Plätze bis nach Rottweil aus

Bis auf einen Fall, bei dem ein 39-Jähriger aus dem Kreis Böblingen in Villingen nach zwei Beamten schlug, zeigten sich die Poser kooperationsbereit und verließen nach Aufforderung der Polizei die Parkplätze.

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Nachdem die Zufahrt zu den Parkplätzen im Anschluss gesperrt worden war, wich ein großer Teil auf andere Plätze bis nach Rottweil aus. Dort trafen die Beamten an beiden Tagen zu später Stunde bis zu 250 Autos und mehr als 300 Menschen vor einem Einkaufszentrum an. Als die versammelten Auto- und Partyfans die heranfahrenden Streifenwagen erkannten, machten sie sich davon.

Die Polizei wird auch weiterhin die Szenerie im Auge behalten und mit Kontrollen auf die Einhaltung der Hygiene- und Straßenverkehrsvorschriften reagieren.

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