Der Freundeskreis Heimatmuseum Tannheim fühlt sich durch die Pandemie in den vergangenen beiden Jahren voll ausgebremst und plant einen umfassenden Neustart.
VS-Tannheim - Höhepunkte im Vereinsgeschehen der vergangenen Jahre war sicherlich das Ortsjubiläum 2017 mit dem internationalen Pauliner-Treffen und dem folgenden Gegenbesuch in Tschenstochau. Die Pause wurde jetzt genutzt, um den Gemeinschafts- und Besprechungsraum systematisch zu renovieren. Dafür gab es Zuschüsse von Gemeinde und Stadt, freute sich der Vorsitzende Bernd Steiner und Kassiererin Britta Neininger.
Geschichtstafel am Rosenbaum
Künftig wird der aus 33 Mitgliedern bestehende Verein vor Ort wieder mehr präsent sein. Eine Geschichtstafel wird am 24. April am Rosenbaum im Gewann Rosenbaum beim Tannheimer Moos enthüllt. Der über 300 Jahre alte Baum ist ein genetisch reiner Wildapfel und ist im Frühjahr in Blüte von überall weit sichtbar. Die Gruppe Hoamet-Gesang nimmt ihren Gesangsbetrieb mit Heimatliedern wieder auf. Grundschule und Heimatmuseum sollen projektmäßig miteinander verbunden werden. Am 17. Juli wird an die Schaffung der Sozialstation mit Kindergarten, Schwesternhaus, Volksbad und Krankenstation der Niederbronner Schwestern feierlich erinnert. Im Herbst ist eine Ausstellung unter dem Motto "Steel Wings" geplant. Denn wer weiß schon, dass es in Tannheim von jungen Leuten vor noch nicht allzu langer Zeit mehrere Motorrad-Rocker-Clubs gegeben hat.
Wahlen
Die Wahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Martin Zimmermann, stellvertretender Vorsitzender Markus Holpp, Kassiererin Britta Neininger, Schriftführerin Birgit Kinner, Beisitzer Rolf Hübner und Petra Riedmüller, Kassenprüfer Volker Neininger und Gertrud Wehrle.