Unser Karikaturist Klaus Stopper hat sich wieder die skurrilsten und unterhaltsamsten Themen aus dem Verbreitungsgebiet vorgenommen. Hier sind die Karikaturen der Woche.
Wenn der Amtsschimmel wiehert, ist das ein gefundenes Fressen für unseren Karikaturisten Klaus Stopper. Woche für Woche arbeitet er sich durch unsere Ausgaben, um die größten Skurrilitäten und unterhaltsamsten Bonmots im Lokalgeschehen zu identifizieren.
So auch diese Woche wieder. Wir wünschen ein vergnügtes Schmunzeln bei der Lektüre.
Kreis Calw
Bald muss man alles SelbermachenIm Calwer Kaufland werden jetzt Selbstbedienungskassen installiert. Das kann ja nur ein Anfang sein auf dem Weg zur Personal-autonomen Einkauf. Regale nachfüllen, Nachbestellungen aufgeben, Lieferungen in Empfang nehmen, abends Flure wischen - da gibt es noch viele Aufgaben, die die Kundschaft problemlos selbst erledigen könnte.
Ob der Storch doch den Nachwuchs bringt?
Dass Störche die Babys bringen, gilt durch wissenschaftliche Studien zwar weitgehend als widerlegt, aber das bezieht sich ja nur auf Menschenbabys. Bei den Hochdorfer Störchen aber hofft man aktuell, dass sie eigenen Nachwuchs bekommen und großziehen können.
Kreis Freudenstadt
Friedenstauben auf der FluchtVielleicht handelt es sich bei den allzu zahlreichen Freudenstädter Tauben um Friedenstauben. Angesichts der aktuellem Weltlage sind diese Exemplare jedenfalls in vielen anderen Regionen nicht mehr anzutreffen. Der Kot, den sie fraglos überall zurücklassen, wäre dort für die Bewohner sicher die kleinste Sorge.
Ungewohnte Brötchentaste
Demnächst treten in Horb neue Parkregeln in Kraft. Dabei spielen dann auch so genannte Brötchen-Tasten eine Rolle. Ob man die mitessen kann, muss jeder Bäckereiladen-Besucher selbst herausfinden.
Zollernalbkreis
Operation am offenen Marktplatz
Autos rabiat raus, zusätzliche Fußgänger mit Hochdruck rein, und das alles, ohne dass dem Hechinger Stadtzentrum das Lebenslichtlein ausgeht - hoffentlich geht das gut, was da aktuell auf dem Marktplatz stattfindet. Unterstützt werden kann der Genesungsprozess durch häufige Besuche des Innenstadt-Patienten.
Der letzte Tiffany-Striptease
Im Balinger Bahnhofsquartier sollen neue Häuser gebaut werden, und dafür wird verfallener Altbestand abgerissen. Mit dabei ist das Haus, das einst als Tiffany eine Striptease-Bar war. Wenn die Bagger anrücken, wird hier dann das gesamte Gebäude gestrippt.