Benno Essrich (links) unterstützt aktuell Klaus Mack und seine Mitarbeiter im Bundestag. Foto: Büro Mack/Lasse Langemack

Mitten im Berliner Politikleben: Benno Essrich aus Altensteig sammelt praktische Erfahrungen im Büro des CDU-Abgeordneten Klaus Mack.

Sechs Wochen im politischen Zentrum Berlins: Für Benno Essrich ist sein Praktikum im Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt, Klaus Mack, der ideale Start ins Berufsleben. Ab Herbst will der 18-Jährige aus Altensteig Jura studieren. Und das Lesen amtlicher Texte – oft kompliziert, aber rechtssicher und präzise formuliert – bereitet ihn gut auf die Zukunft vor.

 

Mack lobt den Praktikanten

Der Abgeordnete Mack lobt den Praktikanten: „Solche Praktika sind unglaublich wertvoll. Sie geben jungen Menschen die Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben. Gleichzeitig leisten die Praktikanten durch Recherche, Terminvorbereitung und Organisation einen hilfreichen Beitrag für unsere Arbeit – und bringen frische Perspektiven ins Büro.“

Die Idee zum Praktikum im Bundestag hat Benno Essrich seit der Studienfahrt in der 12. Klasse nach Berlin: „Damals war ich total beeindruckt vom Bundestag, da ich mich schon immer für Politik interessiert habe. Jetzt bekomme ich einen viel tieferen Einblick in die Abläufe, die Arbeit des Abgeordneten und des Büros und wie viel Vorbereitung politische Entscheidungen brauchen.“

Überrascht vom großen Aufwand

Überrascht ist er vom großen organisatorischen Aufwand im Hintergrund. Besonders spannend sind dabei die fachlichen Aufgaben zu politischen Themen, die in der Öffentlichkeit so kaum wahrgenommen werden. „Es ist oft schwer für junge Menschen, sich ein realistisches Bild von Politik und Verwaltung zu machen. Für mich ist es immer wieder toll zu sehen, wie engagiert sie an ihre Aufgaben herangehen. Sie beweisen, dass junge Menschen voller Engagement und Motivation stecken“, sagt Mack.

So hat zum Beispiel Benno Essrich auch viele Ideen für die Kurzvideos von Mack auf seinen Social-Media-Kanälen beigesteuert. Höhepunkte für den 18-Jährigen selbst sind die Besuche von Plenarsitzungen: „Es ist etwas ganz anderes, die Minister live zu sehen und zu hören. Da wird Politik plötzlich greifbar.“

Seit dem Start seines Praktikums Mitte April habe er viel mitbekommen, was so in der Schule nicht gelernt wird. „Ich könnte mir gut vorstellen, selbst politisch aktiv zu werden. Und mit Jura lässt sich Politik direkt mitgestalten“, sagt Essrich.